Ijmuiden-Newcastle Tag 1

 

Mit vier Gespannen durch Schottland…Tag 1

Mit vier Gespannen und jeder Menge Gepäck machten wir uns Anfang Juli auf nach Schottland. Die Anfahrt zur Fähre in Ijmuiden war nicht ganz so lustig, Autobahn zu fahren mit vollgepackten Gespannen ist nicht so prickelnd. Auch wenn ich mal die Lkw-Fahrer loben muss, die uns Streckenweise nett in ihrem Windschatten haben fahren lassen. In Ijmuiden angekommen reihten wir uns brav in die Schlange der wartenden ein, die ebenfalls mit der Fähre nach Newcastle wollten. Nun, da Gespanne wohl nicht ganz so häufig mit der Fähre fahren, waren sich die Lademeister wohl nicht so ganz einig wie viel Platz wir brauchen würden und so konnten wir nur zusehen, wie alle anderen, Autos, Wohnwagen und Lkws den Weg in die Fähre nahmen. Wir standen wirklich ganz bis zum Schluss da und fuhren auch als letzte auf die Fähre.

Ich war völlig aufgeregt, denn auf so eine große Fähre bin ich noch nie gefahren, aber es klappte alles völlig reibungslos. Nachdem wir alles verstaut und festgemacht hatten konnten wir uns nun etwas von der langen Fahrt erholen und die Überfahrt und das Abendessen genießen…nun ja, ich nicht ganz, denn mir war so was von schlecht. Eigentlich bin ich ja Seefest, aber das Geschaukel hat meinem Magen gar nicht gepasst.

 

Am nächsten Morgen war alles wieder vergessen, dich ich war immer noch völlig aufgeregt. So ein Abernteuer…Schottland, da wollte ich schon immer hin und nun dann auch noch mit Gespannen…wahnsinn. Wir wollten endlich vom Schiff runter und losfahren. Wie nicht anders zu erwarten regnete es leicht, aber das störte uns nicht, denn wir waren ja mit unseren Regenklamotten gut gerüstet. Dank unserem Navigator schafften wir es dann sogar uns um Newcastle herum zu führen, so dass wir uns auf normalen Straßen auf den Linksverkehr einstellen konnten. Aber die ersten Kilometer habe ich mich echt noch an meinen Lenker gekrallt und war voll konzentriert. Nach einer Weile ging es dann, doch die zahlreichen Kreisel haben mich ganz schön geschafft.

Die Straßen in England waren waren echt nett und so fuhren wir bis zu unserem ersten längeren Halt, der dann auch schon in Schottland war, das Hazeldene Hotel  in Gretna Greeen in dem wir uns eine kleine Stärkung gönnten und uns in die richtigen Regenklamotten warfen, denn inzwischen hatte es so richtig angefangen zu schütten. Egal, richtig wasserdicht verpackt ging es dann los zum ersten kulturellen Highlight, der Sweetheart Abbey in New Abbey. Von der sehr schönen Ruine habe ich leider keine Fotos, da mein Handy kurzzeitig seinen Geist aufgegeben hat. Aber sie war echt schön und da es nicht mehr regnete, konnten wir uns alles in Ruhe ansehen. Die Landschaft war echt der Knaller, viele kleine Straßen, grün soweit man sehen konnte und natürlich überall im Wald die Schilder, die vor den roten Eichhörnchen warnten.

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Auf dem Weg zu unserem ersten Campingplatz machten wir dann noch beim Loch Arthur Farmshop halt, den ich im Internet gefunden hatte. Kann ich nur empfehlen, es ist ein echt nettes Projekt. Mit frischen Eiern und Brot ging es dann zum Galloway Forrest Park, wo wir auf der Glentrool Caravan and Camping Site unsere Zelte aufbauten…

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©Rabenkram

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