Galloway Forrest Park-Isle of Arran Tag 2

Tag 2

20160716_092407

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am nächsten Tag direkt auf nach Ardrossan, wo wir mit einer Fähre auf die Insel Isle of Arran wollten. Die Fahrt durch den Galloway Forrest Park war ein Erlebnis, ich habe noch nie soviel Farne gesehen und schon gar nicht so riesige. Es regnete, aber das war uns echt egal, man konnte sich an den Regen gewöhnen, man konnte es ja eh nicht ändern. Wir fuhren über Straiton, Ayr und machten in Irvine an einer Tankstelle noch einmal halt um zu tanken und etwas zu essen. Dabei wurden wir von ein paar Schottischen Polizisten bestaunt, die dort ebenfalls Pause machten. In Ardrossan angekommen mussten wir knapp 1 Stunde warten, dafür hatten wir aber Glück und kamen noch so auf die Fähre, ohne schon am Vortag eine Karte gekauft zu haben. Ein Tipp, wenn man seine genaue Route kennt und auch die Tage, an denen man die Fähren benutzen will, dann sollte man sich besser Plätze reservieren. Da wir in der Ferienzeit gefahren sind hatten wir echt Glück, das wir auf die Fähre kamen, die war echt sehr voll. Die Wartezeit war aber gar nicht so schlimm,  wir hatten ja jede Menge Fragen zu beantworten von allen möglichen Leuten, war echt nett. Ich habe mir an einem Imbissstand dann ganz mutig meinen ersten Haggis Burger geholt und was soll ich sagen, er war super lecker. Der Regen war auch nicht mehr ganz so schlimm, aber wir waren trotzdem froh, als die Fähre endlich kam. Die Fahrzeit dauert ungefähr so 50 Minuten und als wir in Brodick ankamen, hatte es dann auch endlich aufgehört zu regnen.

 

Da wir ja keinen Zeitdruck hatten und es relativ früh war, entschieden wir uns dann mitten über die Insel auf die andere Seite zu fahren.

DSCF1556

Die B880 ( The String ) war unglaublich, sie war sehr schmal und führte durch eine wunderbare Landschaft. Ich möchte mich an dieser Stelle schon einmal entschuldigen, aber wunderbare oder grandiose Landschaft werde ich ziemlich oft schreiben, weil es einfach so war:-). Kurz nach Tarrnacraig bogen wir dann in eine kleiner Straße ab, um die Strecke etwas abzukürzen. So kamen wir auf die A841, die längste Achterbahn der Welt, da ich die Routen ja nur über die Google Bilder ausgesucht hatte, und dabei nicht immer bedacht habe, dass solche Straßen auch hügelig sein können, staunten wir nicht schlecht. Es ging Hügel rauf und wieder runter, mal links, dann wieder rechts, aber in einem so unmöglichen Bogen, das ich mich des öfteren an meinen Lenker gekrallt habe und mir auch der eine oder andere Flucher über die Lippen kam.

DSCF1563

 

dscf1564k

 

 

Aber auch wenn es echt unglaublich anstrengen war, es hat einfach nur Spaß gemacht. Wir hielten in einem kleinen Örtchen, das ich auf der Karte leider nicht mehr wieder gefunden habe an und fuhren die ganze Strecke einfach wieder bis nach Brodick zurück um an der Ostseite auf der A841 nach Lochranza zu fahren, wo wir dann spontan beschlossen eine Nacht auf der Insel zu bleiben. Da passte es ganz gut, das die Lochranza Campsite noch ein paar Plätze für uns frei hatte. Die Besitzer des Platzes konnten gar nicht so richtig verstehen, wie man so durchgeknallt sein kann und mit vier Gespannen im strömenden Regen über die Insel fahren kann. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, machten ich und mein Freund eine Erkundungstour durch den Ort, wobei wir dann feststellten, das auf dem Golfplatz der zu unserem Campingplatz gehörte eine Menge Rotwild herumlief. Die Tiere kümmerten sich gar nicht um uns, als wir quer über den Golfplatz zum Campingplatz zurückliefen, das fand ich echt beeindruckend, denn so nah bin ich so prächtigen Hirschen noch nie gekommen…Gänsehaut pur. Am nächsten Morgen hatten wir noch etwas Zeit bis die nächste Fähre fuhr und so machten wir noch eine kleine Einkaufstour. Denn kurz vor Brodick hatten wir einen kleinen Outdoor Laden gesehen, den wollten wir uns mal genauer ansehen. Okay, wir kamen dann mit einer Jacke, und zwei Pullovern wieder raus, aber es hat sich echt gelohnt. Dann ging es wieder zurück nach Lochranza, wo wir dann auf die Fähre warteten, die uns wieder zum Festland bringen sollte.

DSCF1569

 

©Rabenkram

Merken

Merken

Eure Meinung ist mir wichtig...