Tobermory-Isle of Skye Tag 5/6

Tobermory –  Tag 5-6

Alles war wieder sicher verstaut und wir machten uns bei strahlendem Sonnenschein auf nach Tobermory,  um die Fähre nach Kilchoan zu nehmen. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten holten wir uns noch einen Kaffee und ein paar Leckereien vom Bäcker… mijam, lecker. Die Fähre kam pünktlich und nachdem unsere Gespanne wieder sicher verzurrt waren, genossen wir die angenehme Überfahrt. In Kilchoan angekommen fuhren wir auch gleich wieder los, auf einer einspurigen Straße, der B8007. Diese Straßen sind wirklich angenehm zu fahren, obwohl man auch hier wieder echt aufpassen muss. In regelmäßigen Abständen haben diese Haltebuchten, so das man dem entgegen kommenden Platz machen kann. Nun, das klappte fast immer, mit den Einheimischen auf jeden Fall. Leider haben sich so einige Autofahrer aus Deutschland und Holland nicht gerade mit Ruhm bekleckert und sind einfach gefahren und haben manchmal auch blöde gemeckert.  Nun, es ist ja nichts passiert, aber knapp war es schon ab und zu. Ansonsten war die Strecke unglaublich schön, überall sattes grün, Farne fast so groß wie Bäume und  zwischendurch immer wieder der Blick aufs Meer, himmlisch. Das alles bei strahlendem Sonnenschein, besser ging es nicht. Bei Salen ging dann weiter auf die A861 Richtung Glenuig. Auch diese Strecke hatte so einiges zu bieten, Berge, Seen und überall kleine Ortschaften, die zum Rasten einluden. Die Steigungen und die darauf folgenden Abfahrten fand ich echt ganz schön heftig, aber die Ural’s  schafften das alles ohne zu murren:-). In Glenuig angekommen machten wir dann an der Postoffice, die auch Kiosk und Touristeninformationsbüro war, eine kleine Rast, aßen ein leckeres Eis und änderten spontan unsere Route, da die nette Dame von der Post meinte, die Route über Glenfinnan zur Kyle of Lochalsh, wäre Landschaftlich nicht so schön und wir könnten doch einfach von Mallaig die Fähre nach Armadale nehmen,  wir wären dann auch viel schneller auf Skye. Gut mit der A830 hatte sie dann auch vollkommen recht, die war wirklich unglaublich schön. In Mallaig fanden wir auch eine Tankstelle, denn unsere Tanks waren mal so was von leer. Dort bekam ich noch spontan von einer netten Dame, die völlig begeistert von unseren Gespannen war, aber vor allem von Sir Unke, einen Blumenkranz aus Plastik geschenkt, den ich natürlich auch immer noch habe…sehr nett.

Voll getankt machten wir uns dann auf zum Fährhafen, um dort festzustellen, das die Fähre die bald ablegen sollte restlos belegt war und die nächste viel zu spät abfahren würde, so das wir im Dunkeln unsere Zelte hätten aufbauen müssen.  So entschlossen wir uns kurzerhand Tickets für den nächsten Morgen zu kaufen und uns in der Nähe einen Campingplatz zu suchen. Gesagt getan, zogen wir los um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und um noch etwas zu essen. Nun mal ein Tipp! Egal, was ihr vor habt, Campen oder auch B&B…nehmt bloß nicht zu viele Lebensmittel mit, das ist völliger Quatsch, verhungern kann man nicht…wirklich. Man braucht auch nicht jeden zweiten Tag einkaufen…es reicht vollkommen aus, wenn man einmal in der Woche einkauft, so kann man sich viel mehr auf das Land und die Leute konzentrieren:-).  Aber das mal nur so am Rande. Wir fuhren dann zurück, um dann schließlich nach dem 2. Versuch einen genialen Campingplatz zu finden.

Den Silver Sand, dort bekamen wir nur noch einen Platz, weil wir an unseren Gespannen die Schottischen Flaggen hatten und der Besitzer selber ein Biker war. Es tat ihm schon fast leid, das er keinen trockenen Platz mehr hatte, aber das war völlig egal. Nach einer kleinen Stärkung machten wir dann wieder unseren üblichen Spaziergang um auch was von der Gegend zu sehen…sei es auch nur der Campingplatz. Es lohnte sich wirklich, denn wir konnten bei Ebbe im Meer auf einer Sandlandzunge stehen und Muscheln sammeln.
Das Wetter spielte ausnahmsweise gut mit und wir hatten bis zum Abend das schönste Sommerwetter.

Durch die klare Sicht, konnten wir die Isle of Skye schon sehen…sehr schön. Wie gesagt, bis zum Abend blieb das Wetter schön, doch dann kam ein Unwetter. Es stürmte die ganze Nacht, das dazu gehörende Gewitter hatte es auch ganz schön in sich. Aber die Zelte hielten alles aus und auch die Pfützen vor den Zelten hielten sich am nächsten Morgen in Grenzen, so das einpacken nicht ganz so nass vonstatten ging. Leider fing es morgens nach dem wir vom Campingplatz runter waren, gleich wieder an zu regnen, so das wir uns direkt wieder in die Regenklamotten warfen und direkt zur Fähre fuhren.

©Rabenkram

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