Vom Gairloch nach Scourie…

 

Schade, das der Urlaub schon wieder sooo lange her ist. So langsam verblassen die Erinnerungen, deshalb schreibe ich noch schnell die Sachen auf, die ich noch im Kopf habe. Gairloch hat mir echt super gefallen, das Meer direkt hinterm Zelt und einen unglaublichen Sandstrand. Als wir am nächsten Morgen aufbrachen um zu unserem nächsten Ziel zu fahren, da war das Wetter noch ganz passabel, was jedoch nicht lange anhalten sollte. Auf der A832 ging es dann über Tournaig bis nach Garve, wo wir durch das herrliche Corrieshalloch Gorge National Nature Reserve fuhren…auch wenn ich mich wiederhole, anhalten lohnt sich, um sich von dieser unglaublichen Landschaft in eine andere Zeit versetzen zu lassen. Auf der A835 weiter bis nach Ullapool, wo wir uns dann eine kleine Pause gönnten, mit einem wirklich leckeren Essen. Anschließend machten wir noch einen kleinen Einkaufsbummel durch die Stadt…ich war völlig von den Socken, wie viele Sachsen dort waren, denn an fast jeder ecke hörte man diesen…sorry…gruseligen Slang. Ein Tipp, die Outdoorgeschäfte sind echt der Knaller, denn man bekommt wirklich alles was man braucht zu einem echt guten Kurs. So bin ich zu weiteren Handschuhen und einem Ortlieb Packsack gekommen. Aber auch die kleineren Läden haben viel zu bieten, wenn man nicht gerade im Hafen in die typischen Touristenläden geht…in den Seitenstraßen findet man viel schönere Läden, mit echt skurrilen Sachen.

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Von Ullapool ging es dann mit neuen Proviant und einigen Souvenirs weiter an der Küste entlang bis nach Ledbeg an der A837. Die Fahrt dorthin war eine wahrer Augenschmaus, die Highlands haben mich echt völlig bezaubert…selten habe ich mich so sehr zu Hause gefühlt wie auf dieser Strecke…herrlich:-) In der Nähe vom Ardvreck Castle haben wir uns dann noch eine weitere Pause gegönnt, um uns den Loch Assynt etwas genauer anzusehen. Dann fing es leider wieder etwas heftiger an zu regnen und wir stiegen wieder in unsere Regenklamotten und machten uns auf, die restliche Strecke hinter uns zu bringen. Über die A894 ging es dann weiter durch die Berge, auf dem Weg haben wir jede Menge Höhenmeter überwunden, schlafende Schafe zu einem kurzen Kopfnicken animiert und so manchem Autofahrer einen ordentlichen Schrecken eingejagt, denn Stellenweise fuhren wir eine halbe Stunde ohne ein einziges Auto zu sehen…Die Kylesku Bridge kann sich auch durchaus sehen lassen. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Scourie an…und ich kann euch sagen, kaum waren wir dort angekommen, hörte es auf zu regnen und es kam sogar kurz die Sonne hervor. Die Scourie Campsite ist sehr schön an der Küste gelegen und bietet jede Menge Platz und einen grandiosen Ausblick auf das Meer.

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Nach dem üblichen Platz aussuchen und Zelt aufbauen, erkundeten wir dann wieder die Gegend, während die anderen beiden ihre übliche Siesta hielten. Barfuss liefen wir am Strand entlang und beobachteten die Möwen dabei, wie sie sich Muscheln und Seesterne aus dem Sand pikten.

Nach einem kleinen Abendessen ging es dann später noch in das Örtchen, wo für uns sogar nochmal der kleine Laden geöffnet wurde, damit wir unser Eis bekamen und uns dann noch nett mit der Ladenbesitzerin unterhielten, die uns dann noch einen Tipp gab, was wir uns in Scourie noch ansehen könnten…sehr nett.

©Rabenkram

 

 

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