Von Scourie nach Rosemarkie…

 

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Wie konnte es auch anders sein, nachdem wir am nächsten Morgen gefrühstückt hatten, packten wir wieder alles zusammen und gerade als wir noch überlegten ob wir nun wieder unsere Regenkombis anziehen sollten, fing es an zu schütten…aber wer nach Schottland fährt, der kommt damit klar:-) oder nicht:-(

Doch wir hatten Glück, denn schon nach einer Stunde hörte es wieder auf und das Wetter besserte sich. Wir fuhren auf der A383 an zahlreichen Teichen vorbei, auf denen Seerosen in den verschiedensten Farben blühten, Schafe stiefelten noch ein bisschen verschlafen durch die Gegend und auch die Autofahrer hielten sich noch in Grenzen. Wir fuhren durch wunderschöne Täler, in denen die Heide blühte.

 

Vorbei am Allt Ceann Locha, und dem See dahinter, wo wir eine kurze Pause machten für ein paar schöne Fotos. Dann kam noch der Loch Shin wo wir dann auch kurz darauf von der A838 auf die A836 wechselten.

 

Über die Bonar Bridge ging es dann Richtung Edderton wo wir nach einem leckeren Mittagessen schließlich zurück in die Realität kamen…in Form der A9…nach den ganzen herrlich entspannten kleinen Straßen war es echt anstrengend wieder auf der Autobahn zu fahren. Aber es dauerte ja nicht mehr so lange bis zu unserem nächsten Ziel, der Rosemarkie Campsite. An zahlreichen kleineren Städtchen vorbei ging es dann schließlich bis nach Tore, wo wir dann wieder auf die A832 kamen und direkt in einen Stau…und oh Wunder, es ging richtig gesittet zu, ohne hupen und gemecker. In Avoch tankten wir dann noch einmal auf und fuhren dann direkt zur Rosemarkie Campsite.

Nun was soll ich sagen, es erwartete uns eine grandiose Aussicht aufs Meer, und ein drahtiges Männlein auf einem Fahrrad, der wohl der Oberaufseher der Campsite war…lächerlich, aber er hatte da nun mal das sagen. Nachdem wir dann entschieden zwei Tage zu bleiben, brachte er uns zu unserem Platz…er vorne weg mit seinem Rad..wie Graf Kocks und wir mit unseren Ural Gespannen in Schritttempo hinterher. Eigentlich hatte ich ja einen anderen Campingplatz ausgesucht, aber davon abgesehen, das dieser völlig überteuert war und der Platz den wir bekamen nicht gerade prickelnd, entschädigte der Strand mich völlig:-).  Nachdem wir alles aufgebaut hatten und das sogar im trockenen, kam die Sonne wieder raus und es gab wieder das übliche Ritual, wir erkundeten die Gegend und der Rest machte…nun ja nichts. Wir sahen uns den wunderschönen Strand an und stellten dabei fest, das die Straße die über den Campingplatz führte auch die Hauptstrasse war…sehr urig. Am Strand entlang gingen wir dann bis in das Örtchen Rosemarkie und bummelten dort noch ein wenig herum. Ich habe am Strand so viele schöne Muscheln und geschliffene Glasscherben gesammelt, das ich nun eine ganze Kiste davon habe, die ich so nach und nach verarbeiten werde. Als wir zurück waren, machten wir uns dann noch ein nettes Abendessen und gingen dann früh schlafen.

©Rabenkram

 

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