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Ural Sommertreffen 2018

Das coolste am ganzen Treffen…diese wunderschöne Falkendame durfte ich eine halbe Stunde lang auf dem Treffen herumtragen:-)

Wieder einmal war es soweit…

Alle zwei Jahre findet das Ural Sommertreffen statt, dieses Jahr wieder einmal in Oberösterreich im schönen Aschach an der Donau. Dort waren wir vor sieben Jahren schon einmal, dort habe ich damals einen Flakner kennengelernt, dem ich auch dieses coole Foto zu verdanken habe…doch dazu später.

Um zu diesem Treffen zu gelangen, sind wir früher immer mit einem Anhänger gefahren, auf dem wir immer mindesten 2 Gespanne mit hatten. Doch dieses Jahr haben wir uns dazu entschlossen, selber mit den Gespannen zu fahren…was soll ich sagen, die Tour war einfach der Knaller. So sahen unsere Gespanne am Dienstag aus, fertig gepackt für die Reise…;-)

Man achte auf den Kilometerstand…;-)

Ganz früh…um genau zu sein um drei Uhr morgens am Mittwoch morgen ging es los. Es war stockduster und nicht wirklich gerade angenehm warm. Dennoch war die erste Etappe ein echtes Abenteuer, denn es ging Richtung Sauerland…d.h. viele kleine Straßen, Wald und Feldwege…mit dem dazu gehörenden Wildwechsel. Ich gebe zu, das war für mich der Anstrengenste Teil der Reise, denn so gerne fahre ich nicht im dunkeln, doch ich hatte ja unseren Tourguide vor mir, und auf den konnte ich mich 100 Prozent verlassen. Die komplette Tour bis ins kleinste Detail verrate ich hier aber nicht. Nur soviel, es ging Richtung Bayrischer Wald, hinüber nach Tschechien, wo wir geplant hatten die erste Nacht in einer schönen Pension zu verbringen. Doch zu vor erst noch ein paar schöne Bilder…

Diese Bilder entstanden schon in Tschechien…wir erreichten es so gegen 17:30 Uhr…eine echte Leistung. Nach dem wir dann nach ein paar Anlaufschwierigkeiten endlich eine Pension fanden, freuten wir uns auf etwas zu Essen und ein anständiges Bett. Denn die knapp 700 km waren zwar Landschaftlich und vom fahren her echt nett, doch man ist ja nicht mehr 30…und ich war ganz schön kaputt. Da es in unserer Pension nicht die Möglichkeit gab etwas zu essen, gingen wir zu einer Kneipe gegenüber, der eigentlich auch nichts mehr zu Essen hatte, da die Küche schon geschlossen war. Doch er hatte Mitleid mit uns uns so kamen wir dann noch in den Genuß der genialsten Fertigpizza der Welt:-). Echt lecker, zusammen mit dem Bier aus der Gegend, war der Abend damit gerettet. Denn am nächsten morgen sollte es ja schließlich weiter gehen, nochmal so ca. 150 km am Moldaustausee vorbei Richtung Österreich.

Ankunft in Aschach an der Donau…

Am nächsten morgen sind wir dann so gegen 10:00 Uhr Richtung Österreich gefahren. Ich kann nur sagen, Tschechien hat mich echt beeindruckt…ich dachte schon Schottland und Norwegen wären nicht zu Toppen, doch Tschechien ist einfach nur wunderschön…wir sind auf Wegen gefahren, die eigenlich nur bessere Feldwege waren, durch einen Wald…und ich meine einen richtigen Wald, mit riesigen Bäumen…grün und unglaublich wilder Natur, einfach geil. Ich habe einen Dachs gesehen, der irgendwas von Wegesrand wegzerrte, wo bekommt man sowas bei uns schon noch zu sehen? Schließlich erreichten wir dann am frühen Nachmittag Aschach an der Donau, da es die ganze Zeit geregnet hatte, freuten wir uns, das es in Österreich dann wenigstens bei unser Ankunft trocken war. Wir beeilten uns also damit unsere Zelte aufzubauen und alles abzuladen. Nachdem wir fertig waren, fing es dann auch gleich wieder an zu schütten…leider hörte es dann auch den Rest des Treffens nicht wirklich auf damit. Den nächsten Tag verbrachten wir damit, die anderen Uralfahrer zu begrüßen, alte Freundschaften wieder aufzufrischen und neue zu knüpfen. Die anderen Ural Feldjäger kamen schließlich auch alle nach und nach an, und wir verbrachten dann den Rest des Abends damit Fachgespräche zu führen und das eine oder andere Bier zu schlürfen…;-)

Nun zurück zum Bild mir dem Falken…ich bin ein Sammler von Visietenkarten und beim ersten Treffen in Aschach haben wir den Falkner Andreas Kaltenböck kennengelernt und hatten damals auch schon die Möglichkeit ein Bild mit einem seiner Falken zu machen. Kurz gesagt ich hatte noch seine Visitenkarte und habe ihn einfach angeschrieben, ob er nicht Lust hätte bei uns vorbeizuschauen und wieder ein paar Fotos zu machen…was soll ich sagen, er war die ganzen drei Tage da und ich konnte auf Tuchfühlung mit diesen schönen Tieren gehen…riesigen Dank dafür.


Am nächsten Tag gab es dann bei strömenden Regen die Ausfahrt ins Gelände, die dann noch mal allen das letzte Fahrerrische Können abverlangte, so brauchten wir für einen Hohlweg und eine Wasserdurchfahrt dann doch etwas länger als geplant, da wir uns alle gegenseitig geschoben haben, den ein oder anderen Auspuff wieder montieren mussten und es mit Motorradklamotten nicht wirklich komisch ist zehn mal einen Berg rauf und wieder runter zu laufen. Am ende haben wir es dann doch alle wohlbehalten ins Ziel geschafft und haben es uns dann am Abend noch gut gehen lassen…

Am nächsten morgen hieß es dann alles wieder einpacken und zurück nach Deutschland…natürlich wieder in zwei Etappen. Auf dem Rückweg fanden wir ein nettes Gästehaus in der fränkischen Schweiz, dort konnten wir uns von den zurück gelegten 350 km erholen und am nächsten Tag den Rest zurücklegen. Wir kamen am nächsten Tag so gegen 19:00 Uhr wieder bei uns zu Hause an…Danke an Daniel und Thorsten, die diese Tour zu einem echten Erlebnis gemacht haben.

Insgesamt haben wir bei dieser Tour unglaubliche 1307 km zurückgelegt…;-)

                                  Rabenkram