• Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Wie begann das Leben?

     

     

    Wie begann das Leben?

     

    Wirklich mit einem lauten Knall,

    oder ganz leise, einfach so?

    Beginnen wir erst damit,

    oder hat es das alles schon einmal gegeben?

    Und wir,

    wir sind der zweite Versuch,

    weil der erste gescheitert ist?

    Wer kann das schon sagen?

    Denn, es war ja niemand dabei.

    Hat die Natur uns einfach so erschaffen,

    warum tat sie das und wieso?

    Wenn sie es nicht war, wer dann?

    Fragen über Fragen,

    schon sooft gestellt.

    Jeder hat andere Gedanken dazu,

    jeder eine andere Ansicht,

    sei sie nun wissenschaftlich gesehen,

    oder vom Glauben geprägt.

    Doch so wirklich erklären kann es niemand.

    Doch muss man das überhaupt wirklich Wissen?

    Was ist, wenn es alles ganz anders ist,

    als wir uns es vorstellen, bricht dann das Chaos aus?

    Stehen wir noch am Anfang,

    oder vor dem erneuten Aus.

     

    ©RabeAArt

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Monster…

    Monster

     

    Durchstreifen die Nacht.

    Sie sind nur Schatten,

    strecken ihre Krallen nach dir aus.

    Sie sind die Gänsehaut,

    die kälte, die dich frösteln lässt.

    Sind das Grauen,

    das dir Alpträume bringt,

    Nacht für Nacht.

    Am Tag, da verstecken sie sich,

    verbergen sich im Dunkeln,

    und doch sind sie da.

    Sie sind die kälte an einem Sommertag,

    das ungute Gefühl, das man nicht

    zu erklären vermag.

    Monster,

    sie gibt es in vielerlei Gestalt,

    Menschen,

    ein Nebel,

    eine Ahnung,

    und doch sind sie da.

     

    ©RabeAArt

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...,  Vom Ural fahren...

    Die in der Dunkelheit…

     

    Die in der Dunkelheit…

     

    Verborgen vor aller Augen,

    so siechen sie dahin.

    Im Dunkeln,

    vergessen,

    ihre Existent hat keinen Sinn.

    Das Leben hassend,

    lauern sie dir auf,

    Zerstörung nimmt ihren Lauf.

    Komm ihnen nicht zu nah,

    sonst ist es um dich geschehen.

    Sie nehmen dir dein Leben,

    wirst sterben,

    ohne noch einmal die Sonne zu sehen.

    Sie machen dich Seelenlos,

    wirst zu einer leeren Hülle, wirst wie sie,

    die in der Dunkelheit.

     

    ©RabeAArt

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Kind der Schatten…

     

    Kind der Schatten…

     

    Geboren im Dunkeln,

    um darin zu leben.

    Verborgen,

    vor aller Augen.

    Du kannst es hören,

    das Lied seiner Trauer,

    nie wird es die Sonne sehen.

    Im Schatten, im Nicht-Sein,

    so gleitet es durch die Ewigkeit.

    Berührt es dich, verlierst du sie,

    deine Lebenszeit.

    Ist auf der Suche, nach Leben,

    dass es zerstören kann.

    Lauert im Endlos des Chaos,

    lauert auf dich,

    im Schatten, um dich zu quälen,

    um dir deine Funken des Lebens

    zu nehmen.

    Drum nehme dich in Acht, vor dem

    Kind der Schatten.

     

    ©RabeAArt

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Du bist der Träumer…

     

    Du bist der Träumer…

     

    Kommst von weit her,

    hast uns erträumt,

    denn uns, uns gibt es nicht mehr.

    Kannst sie nicht ändern,

    die Zeit und Ihre Taten,

    also müssen wir geträumt werden,

    und solange warten.

    Woher,

    wer weiß das schon.

    Warum,

    das will ich gar nicht wissen.

    Erträumst uns Universen,

    Leben, überall.

    Du hast es geschaffen,

    mit einem lauten Knall,

    denn Du,

    bist der Träumer.

     

    ©RabeAArt

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Du bist ein Sandkorn…

     

    Du bist ein Sandkorn…

     

    Genau wie ich,

    das sind wir alle,

    im Endlos der Zeit,

    wir kommen und gehen,

    wie Sandkörner im Wind.

    Sie bleiben eine Zeitlang,

    bis der Wind sie weiter trägt.

    In einem Menschenmeer,

    jeder ein Sandkorn,

    und doch so viel mehr.

    Nur ein Sandkorn allein,

    ist winzig und klein,

    in einem Meer, da kann es alles sein.

    Wir sind Sandkörner,

    in einem unendlichen Meer von Möglichkeiten,

    wir sind ein Berg, ein Tal,

    wir sind alles und nichts.

     

    ©RabeAArt

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Auf der Suche…

     

    Auf der Suche…

     

    So lange schon,

    die Zeit sie vergeht,

    vergeht und kehrt nicht mehr zurück.

    Nach dem Sinn und Unsinn,

    dessen,

    was wir Leben nennen.

    Sind wir alle,

    wir beginnen sie mit unserer Geburt,

    und sie endet,

    mit unserem Ende.

    Mit offenen Augen,

    suchend,

    und doch,

    ein mancher findet nie,

    was er sucht,

    oder denkt suche zu müssen.

    Dabei ist alles doch so einfach,

    wir sollten nicht nach Dingen suchen,

    die wir nicht erreichen können,

    sondern nach denen,

    die in uns ruhen,

    die die nicht gefunden werden müssen,

    weil sie schon immer da waren.

     

    ©RabeAArt

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Melodie der Ewigkeit…

     

    Die Melodie der Ewigkeit…

     

    Wir können sie hören,

    sind wir dazu breit.

    Sie erklingt in jedem von uns,

    doch tut sie das nur von Zeit zu Zeit.

    Du hörst sie in den klaren Nächten,

    den warmen und den kalten,

    sie hüllt uns ein,

    in Erinnerungen,

    in die die noch kommen,

    und die, die schon lange sind vorbei.

    Es ist unser Herzrauschen,

    der Takt des Lebens,

    des kommen und des Gehens,

    der Kreislauf der Zeit.

    Sie ist unsere Melodie,

    die Melodie, unserer Ewigkeit…

    ©RabeAArt

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Die Natur hat einen Plan…

     

    Die Natur hat einen Plan…

     

    Den hat sie immer,

    würden wir sonst noch da sein?

    Sie plant,

    lenkt um,

    erschafft,

    zerstört,

    alles in einem Kreislauf,

    der uns zum größten Teil verborgen bleibt.

    Alles ist ein ewiger Fluss,

    Leben, sterben,

    Jahreszeiten,

    alles kommt, wie es kommen muss.

    Wir sind nur Puzzleteile darin,

    denn auch für uns, ist das Leben,

    wie die Natur es bestimmt,

    ein kommen und gehen,

    doch wie sie,

    lassen wir neues entstehen,

    wir sind ein Baustein,

    wenn auch nur klein,

    doch wir gehören dazu,

    zur Natur.

    Für uns,

    für sich,

    für alles…

     

    ©Rabenkram

  • Einfach so...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Sternenkinder…

     

    Sternenkinder…

     

    Wir sind Sternenkinder,

    geboren in ihrem hellen Licht.

    Wir sind die Splitter,

    vergangener Zeiten,

    verteilt in der Endlosigkeit.

    Verschieden,

    und doch auch alle gleich,

    denn wir sind aus dem gleichem Sternenstaub entstanden,

    um dorthin zu Reisen,

    wo wir nun sind.

    Wir sind die,

    die von all den verloschenen Sternen,

    noch übrig sind,

    das Wissen,

    die Ahnung der Ewigkeit,

    sie liegt in uns verborgen.

    Könnten wir sie nur verstehen,

    die Melodie der Unendlichkeit,

    wir könnten zurückreisen,

    dahin, woher wir gekommen sind.

    Denn wir, sind die Sternenkinder.

     

    ©RabeAArt