• Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Die dunkle Seite…

    Die dunkle Seite…

    Sie schlummert,
    sie lauert in dir,
    wartet auf den einen Moment.
    Sie schläft,
    tarnt sich als flaues Gefühl.
    Dein Wesen ist sanft,
    doch manchmal,
    da bricht sie aus dir heraus.
    Der Blick wird starr,
    der Atem fahl,
    das Blut gefriert,
    Leben,
    es ist dir egal.
    Du bist ein Engel,
    zum Teufel erwacht,
    bist von der Sonne geblendet,
    liebst nun nur die Nacht.
    Lieblich blickst du drein,
    doch der Blutdurst ist deine Pein.
    Deine dunkle Seite,
    kannst ihr nicht entfliehen,
    es sind zwei gleiche Teile,
    die jeweils an dir ziehen.

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Nach dem Vergessen…

    Nach dem Vergessen…

    kommt die Leere,
    die kommen muss.
    Vergessen ist das Leid,
    die Ungerechtigkeit.
    Die vergossenen Tränen,
    die Schmerzen,
    Alpträume hielten dich wach.
    Nun ist da Leere,
    Ruhe,
    keine wilden Stimmen mehr.
    Keine Finger,
    mit denen man auf dich zeigt,
    keine Drohungen mehr,
    damit deine Stimme schweigt.
    Nach dem Vergessen,
    kommt sie,
    die Leere, das nichts.
    Vergessen sind die Monster,
    in Menschengestalt,
    denn sie sind vergangen,
    nur noch leere Hüllen,
    Gestaltenlos und kalt.

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Schwarz…

    Schwarz…
    Ist deine Farbe,
    Chaos ist deine Musik.
    Düster, so blickst
    du in die Welt,
    bekommst vom Grauen nie genug.
    Verbreitest Angst und Schrecken,
    wo du auch bist.
    Schwarz ist deine Seele,
    dein Herz,
    es ist aus Stein.
    Dunkelheit ist dein Tageslicht,
    die Nacht,
    sie ist dein Leben.
    Wo andere sich zur Ruhe legen,
    da treibst du dein Unwesen,
    bist der Schatten,
    die kalte Hand,
    die plötzlich nach einem greift.
    Schwarz bist du,
    unerklärt und doch da,
    das ungute Gefühl,
    das einem in den Wahnsinn treibt.
    Schwarz…

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Klänge der Nacht…

    Klänge der Nacht…

    Voller Angst bist du erwacht,
    ein scharren,
    ein kratzen,
    was hast du gemacht?
    In deinen Träumen,
    da wird es lebendig,
    Nacht für Nacht.
    Das Monster,
    es sucht nach dir,
    streift in der Nacht umher.
    Kaum schließt du die Augen,
    schon ist es da,
    du kannst es nicht sehen,
    doch du weißt,
    es ist dir nah.
    Es heult voller Zorn,
    möchte dich erreichen,
    doch es ist nur ein Schatten,
    eine Idee,
    ein Grauen,
    das in dir schläft.
    Wird es Dunkel,
    dann kommt es,
    mit den Klängen der Nacht.

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Hinter den Masken..

    Hinter den Masken…

    da lauern die Gestalten,
    schön verpackt,
    damit man ihr wahres Ich
    nicht sehen kann.
    Blender der Wirklichkeit,
    versteckt hinter einem Trugbild.
    Schönheit siehst du,
    doch die Finsternis
    greift bereits nach dir.
    Kälte breitet sich aus,
    wenn sie lächeln,
    denn kein Gefühl ist echt,
    alles nur ein Possenspiel
    ihrer Eitelkeit.
    Ohne ihre Masken,
    da sind sie die Monster,
    die sich in der Dunkelheit verstecken,
    das verderben,
    die Ängste,
    sie Erfüllen ihre Masken
    mit neuer Schönheit.

    ©Rabenkram

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  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...,  Vom Ural fahren...

    Herz aus Eis…

    Herz aus Eis…

     

    Dein Herz,

    es ist zu Eis gefroren,

    seine Wärme, seine Güte,

    sind verloren.

    Der Herzschlag ist erstarrt,

    die Liebe im Eis verharrt.

    Dein Herz, es ist zu Eis gefroren,

    deine Seele, im Dunkel verloren.

    Das Eis umschließt dich immer mehr,

    bist nur noch eine Hülle,

    von innen hohl und völlig leer.

    Dein Herz ist dazu verdammt,

    im Eise still zu stehen.

    Eis ist in deinen Adern,

    Eis ist auf deinem Gesicht,

    Eis ist in deinen Augen,

    Eis nimmt dir die Sicht.

    Zu Eis erstarrt ist deine Welt, zu Eis erstarrt,

    bin nun auch du.

    Jemand nahm dir deinen Herzschlag,

    deine Liebe und dein Licht.

    Bist zu Eis gefroren,

    doch sterben,

    das kannst und willst du nicht.

     

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Keine Träne…

    Keine Träne…

     

    Nicht eine,

    weint man dir nach.

    So hast du gelebt,

    warst böse und gemein.

    Nichts war dir wichtig,

    nur das Geld allein.

    Menschen,

    waren nur Spielfiguren,

    mehr nicht.

    Wen du nicht mochtest,

    dem schlugst du ins Gesicht.

    Nicht eine Träne,

    weint man dir nach,

    nach dem du nicht mehr bist.

    Du bist gegangen,

    und was nun von dir bleibt,

    ist völlig unbedeutend,

    denn es ist nichts.

     

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Das letzte Mal…

    Das letzte Mal…

     

    Das letzte Mal,

    verraten und verkauft,

    nie wieder wird es so sein,

    wie es mal war.

    Die Seele ist zersprungen, das Herz zerbröckelt,

    zum letzten Mal.

    Die, die dich geboren hat,

    hat dich verraten,

    deinen Schmerz ignoriert,

    seine Taten toleriert,

    bis zum Schluss.

    Niemand hat dich geschützt,

    niemand seine Hand über dich gehalten,

    keiner war da,

    nur du selbst und deine Worte.

    Das letzte Mal,

    hast du das mitgemacht,

    den Verrat ertragen, das letzte Mal!

    Nun sind sie aus deinen Gedanken verbannt, sind nicht mehr dein Fleisch und Blut,

    sind nur noch Erinnerungen,

    ist nur noch Wut.

    Das letzte Mal,

    siehst du zurück,

    schließt den Vorhang der Vergangenheit,

    gehst in dein neues Leben,

    nimmst deine Worte mit,

    und dein Glück,

    das erste Mal!

     

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Vor deinem Fenster…

    Vor deinem Fenster…

     

    in Dunkler Nacht,

    da hat ein seltsames Wesen

    halt gemacht.

    Es sieht in dein Fenster,

    unbemerkt von deinen Blicken.

    Könntest du es sehen, sein Anblick,

    es würde dein Herz zerdrücken.

    Jämmerlich sieht sie aus, ganz zerzaust,

    weil es nur in der Dunkelheit haust.

    Es kratzt an deinem Fenster, will hinein.

    Doch es ist das Grauen selber,

    es will es dir nehmen,

    dein Lebenselixier.

    Es will sich laben,

    will dich benutzen,

    will deine Seele,

    in die ewige Dunkelheit schubsen.

    Vor Deinem Fenster, da ist er,

    der Vampir, sieht zu Dir hinein,

    in seiner Gier.

    Also gib Acht, in so manch dunkler Nacht,

    was sich vor und an deinem Fenster,

    so zu schaffen macht.

     

    ©Rabenkram

  • Düsteres...,  Poesie und alles was dazu gehört...

    Gefangen im Mondlicht…

    Gefangen im Mondlicht…

     

    Singst Du Dein Lied,

    zusammen,

    mit den Kreaturen der Nacht.

    Heulst Ihn an,

    den Mond,

    der Dich so traurig macht.

    Wirst Du die Sonne nicht mehr sehen,

    kannst ja nur noch im Mondlicht,

    auf Wanderschaft gehen.

    Erhellt, von seinem kalten Glanz,

    bist Du am Leben,

    aber doch nicht ganz.

    Bist gefangen,

    in den Welten dazwischen.

    Bist nicht wirklich hier,

    doch auch nicht wirklich da,

    bist nur noch ein Schatten,

    gefangen im Mondlicht.

     

    ©Rabenkram