• Poesie und alles was dazu gehört...

    Abgeschlossen…

    Abgeschlossen…

    Sie sind weg,

    die Geister der Vergangenheit,

    weg ist dieses Miese Gefühl.

    Personen sind nur noch Schatten,

    sind nicht mehr real.

    Keine Trauer mehr,

    keine Wut die einen quält.

    Kein schlechtes Gewissen,

    keine dummen Gedanken mehr.

    Abgeschlossen,

    ist das Kapitel,

    in diesem Buch sind keine Seiten mehr.

    Der Weg ist frei,

    die Seele erlöst,

    kein Monster mehr im Nacken,

    das ständig seine Zähne entblößt.

    Abgeschlossen,

    für immer…

    ©Rabenkram

     


  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Absolute Leere…

    Absolute Leere…

    Nichts fällt mir ein,

    Worte fehlen,

    nichts inspiriert mich,

    nicht mal der Sonnenschein.

    Irgendwo sind all die Worte,

    doch sie fallen mir gerade nicht ein.

    Ratlos,

    Denk los,

    tippe ich drauf los,

    Buchstabenleere,

    was ist das bloß?

    Absolute Leere,

    Chaos im Kopf,

    zu viele Gedanken,

    alles verknotet,

    alles nur Schrott.

    Auf den Regen folgt wieder der Sonnenschein,

    doch mir fallen keine Worte ein.

    Dunkele Gedanken,

    zornig auf mich selbst,

    kann sie nicht mehr finden,

    meine Worte,

    meine chaotischen Gedanken,

    sie enden in einem Ratlos Knall.

    ©Rabenkram

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Was wäre wenn…

    Was wäre wenn…

    Wir Kriege, Kriege sein lassen würden,

    und uns nicht mehr gegenseitig töten.

    Wenn wir nicht immer mehr Waffen schaffen,

    sondern unsere Mittel dazu einsetzen würden,

    unsere Welt ein bisschen besser zu machen?

    Wäre es so schlimm,

    nicht noch reicher,

    und gesättigt von allem zu sein.

    Was könnten wir alles erreichen,

    wenn wir zusammen und nicht gegeneinander

    arbeiten würden?

    Wir Dinge erforschen würden,

    obwohl sie uns völlig unsinnig,

    weil logisch erscheinen.

    Was wäre wenn wir alle die Welt wieder durch

    die Augen eines Kindes sehen könnten,

    unvoreingenommen und so wie sie ist,

    ein Geschenk.

    Wäre es nicht schön,

    über uns hinaus zuwachsen,

    das Universum zu erkunden,

    zu suchen, wonach es sich zu suchen lohnt,

    nach dem, das wir noch nicht kennen.

    Was wäre wenn…

    ©Rabenkram

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Eine von vielen…

    Eine von vielen…

    Sind wir das nicht alle,

    einfach eine oder einer von vielen.

    Viele Menschen,

    die anders sind,

    und doch irgendwie gleich.

    Gleich,

    weil sie das gleiche Lieben,

    Spaß haben am Leben.

    Viele,

    weil es viele Unterschiede gibt,

    und trotzdem finden sie alle

    zusammen.

    Eine von vielen,

    verrückten,

    die Dinge tun, die nicht alle

    tun würden…

    und doch tun sie es,

    alle zusammen.

    Sie Leben was sie Lieben,

    Lieben das Leben.

    ©Rabenkram

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Ein Lachen verstummt…

    Ein Lachen verstummt…

    Wieder ist jemand gegangen,

    wieder eine Lücke entstanden,

    und wieder

    viel zu früh.

    Ein Lachen wird fehlen,

    versprechen nicht eingelöst,

    Geschichten nicht mehr erzählt.

    Wieder ist ein Licht erloschen,

    gekämpft und doch verloren.

    Ein Lachen verstummt,

    kaum gekannt und schon zerronnen,

    und doch sind die Spuren da,

    denn sie schmerzen,

    hinterlassen eine Lücke,

    hinterlassen Stille,

    hinterlassen ein verstummtes Lachen…

    ©Rabenkram

    Manche Menschen hinterlassen Spuren, obwohl man sie nicht einmal richtig gekannt hat. Es ist tröstlich zu wissen, dass man sich an sie erinnert…

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Nichts hat sich geändert…

    Nichts hat sich geändert…

    Sie nannte sich das finstere Mittelalter,

    die Zeit der Dunkelheit, der Verachtung,

    der Menschenverfolgung und des Todes.

    Doch ist es heute anders?

    Glaubt man nicht das,

    was erwünscht ist,

    dann bedeutet das Verfolgung,

    feige Anschläge,

    und immer wieder Tod.

    Haben wir denn nichts gelernt?

    Und wenn man nicht den gleichen Glauben hat…

    Ja und, dann ist es eben so,

    Leben bedeutet Vielfalt,

    nicht schwarz und weiß.

    Muss man sich wirklich sinnlos in die Luft

    Sprengen lassen,

    nur weil man an etwas anderes Glaubt?

    Nein,

    ich möchte mir Kunstwerke anderer Kulturen ansehen können,

    ohne Angst zu haben von Spinnern,

    und Selbsternannten Glaubenskriegern,

    getötet zu werden,

    nur weil sie irgendeiner seltsamen Ideologie folgen…

    Meist von Menschen angestachelt,

    die sich den Glauben so auslegen wie es ihnen passt.

    Glauben verbreiten mit Angst,

    Blut und Zerstörung, Kulturen vernichten,

    Geschichte tilgen,

    die uns allen gehört,

    und nicht nur den angeblichen Auserwählten.

    Nichts hat sich geändert,

    Glaubst du nicht das richtige,

    dann hängt dein Leben von Fanatikern ab,

    die immer noch dort Leben…

    im finsteren Mittelalter.

    ©Rabenkram


  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Der Geschichtenerzähler…

    Der Geschichtenerzähler…

    Nun ist er Tod,

    der Geschichtenerzähler,

    und nimmt all seine Gedanken mit.

    Er kann nicht mehr erzählen,

    von den Dingen,

    so phantastisch,

    und ganz weit fort.

    Er ist gegangen,

    wo seine Stimme war,

    ist nun das Schweigen,

    seine Leere,

    nicht ein Wort.

    Wie haben wir es doch genossen,

    uns zu gruseln,

    zu lachen und zu weinen,

    uns verzaubern zu lassen,

    von einem ausgedachten Ort.

    Liebgewonnene Wesen,

    ja sogar ein netter Tod,

    sie sind schon geschrieben,

    gelesen sind sie Wort für Wort,

    doch die neuen,

    wie wären sie wohl gewesen?

    Aber schade,

    sie sind nun für immer fort.

    Der Geschichtenerzähler,

    er hat sein Buch für immer geschlossen,

    doch seine Worte,

    sind für immer bei uns,

    in unseren Träumen,

    in unseren Herzen,

    in seinen Büchern,

    die uns begleiten…

    ©Rabenkram


  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Sinnlos…

    Sinnlos…

    Sinnlos ist es,

    wenn man Kinder in die Welt setzt,

    einfach so,

    ohne sich Gedanken darüber zu machen,

    das man sich ja auch um sie kümmern muss.

    Sinnlos,

    ihnen nicht zu zeigen,

    daß man sie liebt,

    ihnen zu sagen,

    daß man froh ist,

    daß es sie gibt.

    Sinnlos ist es,

    sie abzuschieben,

    anderen ihre Erziehung zu überlassen,

    sie sind keine Gegenstände,

    die man beiseite stellt,

    wenn man keine Lust mehr auf sie hat.

    Sinnlos werden ihre Seelen zerstört,

    Selbstvertrauen,

    davon haben sie noch nichts gehört.

    Was soll aus ihnen werden,

    wenn sie von einem zum anderen geschickt

    werden,

    weil sie anders sind,

    rebellisch, wütend, verloren?

    Sinnlos,

    leben zu schenken,

    um es dann allein zu lassen…

    ©Rabenkram

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Eisnacht…

    Eisnacht…

    Kalt glänzt der Mond,

    in deiner letzten Eisnacht.

    Schneeschwere Tannen neigen sich,

    um dich zu sehen,

    in deiner letzten Eisnacht.

    Still,

    so fallen sie hernieder,

    die Eiskristalle deines Verderbens.

    Langsam,

    kaum noch hörbar,

    so klingt dein Herzschlag,

    in deiner letzten Eisnacht.

    Dein Leben,

    es zieht an dir vorbei,

    die Kälte hüllt dich ein,

    in deiner letzten Eisnacht.

    Schneeflocken schmelzen,

    auf deinem noch warmen Gesicht,

    deine Augen glänzen,

    doch sie sehen ins Nichts,

    in deiner letzten Eisnacht.

    Dein Herzschlag vergeht,

    wie vom Eiswind verweht,

    nun steht es still,

    in deiner letzten Eisnacht.

    ©Rabenkram

  • Poesie und alles was dazu gehört...

    Was bewegt die Welt…

    Was bewegt die Welt…

    Wie kommt es,

    dass sie sich dreht,

    das Leben immer weiter geht?

    Wie schafft sie es nur,

    so beständig zu sein,

    dabei ist sie doch nur ein

    Krümel im All,

    und doch das Größte für uns,

    für uns allein.

    Was bewegt sie,

    lässt sie drehen, immer weiter.

    Nie steht sie still,

    gibt niemals auf,

    dreht sich im Kreis,

    nimmt ihren Lauf.

    Was bewegt die Welt,

    wir sind es nicht,

    wir Sonnen uns nur in ihrem Licht,

    beuten sie aus,

    zerstören sie sogar,

    doch wenn wir vergehen,

    ist sie immer noch da.

    ©Rabenkram