• Kleine Reiseberichte

    Rostentfernung Teil 2 :-)

     

    So, was für ein schöner Tag. Heute Vormittag haben wir zusammen mit ein paar Ural Freunden an einer Schule für geistig und körperlich Behinderte Kinder in Dortmund ein paar Kinder mit unseren Gespannen über einen Parkplatz gefahren. Das hat echt riesigen Spaß gemacht, war aber auch ganz schön anstrengend, das sich so einige Autofahrer mal wieder völlig daneben benommen haben. Zwei haben mir einen Vogel gezeigt und einer einen Stinkefinger…hallo, wir sind ganz langsam gefahren und hatten teilweise 2 Kinder im Boot. Einem dann auf einem Parkplatz die Vorfahrt zu nehmen und einem dann noch einen Stinkefinger zu zeigen finde ich echt…zu kotzen. Aber egal, Idioten gibt es halt überall. Das lachen der Kinder und die strahlenden Gesichter waren aber um so schöner.

    Da das Wetter dann ja noch gehalten hat, war der Kofferraum der Bunten dann auch dran…frei gegeben zum entrosten.

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    Ist halt so, Rost entfernen, schleifen, sauber machen und dann noch Rostschutzfarbe drauf, dann meine 4 Farben Kombisprühaktion mit abschließendem Klarlackhäubchen.

     

    Jetzt sind die Gespanne schon fast Urlaubstauglich. An das Boot kommt noch ein Spiegel, da ich sonst wegen dem Zelt was auf meinem Gepäckträger ist nichts mehr sehe, aber dann ist alles klar…die Aufregung und Vorfreude steigt immer mehr…

     

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  • Kleine Reiseberichte

    Der Countdown läuft:-)

    Schottland rückt immer näher und wir fangen jetzt schon mal damit an, unsere Gespanne ein wenig zu Tunen, damit wir unser ganzes Gepäck unterbringen können. Ein paar Verschönerungsarbeiten sind daher auch noch nötig, da einige Kisten noch hinzukommen,

    Da ich weniger Schrauben kann an den Motorrädern, bin ich dafür aber für das ausbessern und erneuern des Lackes zuständig:-) Da Rost sich ja gerne mal an den unmöglichsten Stellen ausbreitet, habe ich die Bunte mal wieder fein gemacht. Mittlerweile habe ich auch den richtigen Farbton getroffen, so das die Ausbesserungen gar nicht mehr so auffallen:-)

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  • Kleine Reiseberichte

    Rauf aufs Moped und ab ins Wochenende:-)

    Mit dieser Mucke wünsche ich euch schon mal ein sonniges verlängertes Wochenende:)

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    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=7uqoJ1_spiQ]

  • Kleine Reiseberichte

    Isle of Skye…

    Puh, die Isle of Skye ist nun auch komplett. Ich habe mittlerweile echt eckige Augen, aber dafür habe ich echt nette Plätze entdeckt, an denen man sie Seele baumeln lassen kann. Nun, einige der Sehenswürdigkeiten kann man nur zu Fuß erreichen, was mit Motorradklamotten nicht einfach sein wird, aber die kann man ja auch mal kurz ausziehen…öhm, so für 2 Stunden:-) denn ich habe ein paar Wasserfälle und die üblichen Verdächtigen auf die Liste gesetzt, so wie Old Man of Storr. Das möchte ich mir unbedingt ansehen. Aber für das leibliche Wohl habe ich natürlich auch was nettes gefunden:-) Nun brauche ich erst mal eine Bildschirmpause und sehe lieber dem verrückten Wetter draußen zu…Sonne, Regen, Schnee und dann alles wieder von vorne;-) Aprilwetter halt. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag…

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  • Kleine Reiseberichte

    Schottland und kein Ende…

     

    Die Routenplanung für Schottland schreitet voran:-) Ich bin jetzt schon bei Tag 6, also voraussichtlich, denn es kann sich ja immer noch was ändern, weil wir uns noch für eine andere Strecke entscheiden können. Aber soweit ist alles fein. Es dauert zwar alles ganz schön lange, aber es lohnt sich echt, auch mal einfach mit der Maus über die Landkarte zu sausen und so echt interessante Orte zu finden. Auf jeden Fall steigt die Vorfreude mit jedem Tag mehr…Schottland wir kommen:-)

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  • Kleine Reiseberichte

    GET 2016

     

    Da steht sie wieder in voller Blüte, die Magnolie:-) Zum 10. Großendurotreffen in der Villa Löwenherz waren wir Uralisten auch dieses Jahr wieder dabei. Von manchen anderen Großendurofahrern nur belächelt, konnten wir uns wieder mal in einem Waldstück so richtig austoben. Das Wetter spielte nicht so ganz mit, doch es gab nur einige Regenschauer und die restliche Zeit blieb es trocken. Wir hatten wieder eine tolle Zeit, jede Menge nette Gespräche und wieder einmal völlig dreckige Motorräder:-) Wer noch ein paar Bilder sehen möchte, der kann auf der Ural Feldjäger Seite http://www.ural-feldjaeger.de bald ein paar Bilder dazu ansehen. Das beste war aber ein kleiner Abstecher auf eine Motorcrosstrecke, die wir durch Zufall entdeckten und auf der wir mit den Urals auch noch ein paar Runden drehen konnten…irre, gut das ich nur Beifahrer war und nich´t selber gefahren bin, denn sonst wäre von meiner Unke nur noch ein Häufchen Schrott über…leider weiß ich nicht, wem der Platz gehörte und wer der Knirps war, der dort wie ein Irrer über die Strecke düste und mich echt von den Socken gehauen hat. Ach ja, Kind müsste man  nochmal sein…oder, ne doch lieber nicht. In diesem Sinne noch ein schönes sonniges Wochenende euch allen:-)

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  • Kleine Reiseberichte

    Schottland…

    unsere-reiseroute

    So sieht sie aus, unsere grobe Reiseroute:-)

    Mir qualmt schon der Kopf, denn es gibt so viel zu sehen und das in knapp 3 Wochen unterzubringen ist gar nicht so einfach. Aber es macht riesigen Spaß mit dem Fingern auf den verschiedensten Landkarten und dann am PC schon mal eine kleine virtuelle Reise durch Schottland zu machen. Ich finde dummerweise immer so skurile Geschäfte und Sehenswürdigkeiten, die uns bestimmt viel Zeit und auch einiges an Geld kosten werden. Da wir nicht vorhaben Whiskey mitzunehmen, da dieser über das Internet viel günstiger ist, bleibt dafür dann vieeeel Platz für andere Dinge:-)

    Aber da bin ich noch eine ganze Weile mit beschäftigt…

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  • Kleine Reiseberichte

    Ein neues Abenteuer…

    Kaum sind wir aus dem Winterurlaub zurück, da geht es auch schon wieder los mit der Planung für das nächste Abenteuer…Schottland.

    Das stand auch schon immer auf meiner Liste von Ländern die ich schon immer mal sehen wollte. Das ich das Land nun dieses Jahr mit einem Ural Gespann erkunden werde finde ich echt Gigantisch. Zum einen, weil ich ja noch nicht so lange Gespann  fahre und dann auch noch Linksverkehr…aber das wird schon irgendwie klappen.

    Doch jetzt geht es erst einmal an die Planung. Eine schöne Route heraussuchen, Strecke planen, B&B und Camping und Zeltplätze…herrlich, das ist so richtig was für mein Organisationsherz:-) Aber es ist noch ein langer Weg, mit sehr viel Papierkram und wahrscheinlich eckigen Augen vom im Netz surfen….

    Mal sehen:-)

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  • Kleine Reiseberichte

    Ägypten-das Land der Pharaonen…10 Kairo/die Pyramiden

    Ägypten-das Land der Pharaonen…9

    ein kleiner Reisebericht

    Nun war er da, der vorletzte Tag in Ägypten. Die Freude auf die Pyramiden von Gizeh und das Ägyptische Museum in Kairo wurden ein wenig dadurch getrübt, durch das Wissen, das es am nächsten Tag schon wieder zurück nach Deutschland gehen sollte. Doch erst einmal ging es noch einmal durch Kairo zu den Pyramiden. Da waren sie nun, die Pyramiden, stumme Monumente einer längst vergessenen Zeit. So unglaublich riesig und majestätisch. Wie müssen sich die Menschen der damaligen Zeit gefühlt haben, als sie sie das erste Mal zu Gesicht bekommen haben? Also ich wusste gar nicht was ich zuerst machen sollte, jede Menge Fotos machen, oder das tun was ich immer schon einmal machen wollte, sie anfassen. Also die Steine der Pyramide, der Cheops Pyramide. Bei all den anderen Tempeln und Grabstätten habe ich mich ja artig daran gehalten, nichts anzufassen, wegen der Farben uns so, aber bei der Pyramide war es was anders. Es klingt vielleicht ein wenig verrückt, aber an der Pyramide hochzuschauen und sie dabei zu berühren, war so ein bisschen, als ob ich in diesem Moment eine kleine Zeitreise gemacht hätte. Vor meinem geistigen Auge war sie wieder schön, heil und erstrahlte wieder in ihrer vollen Pracht.

    Dieser Moment währte aber nicht lange, denn ein Pulk amerikanischer und spanischer Touristen zerstörte diesen Moment jäh. Aber egal, ich hatte meine 2-3 Minuten mit dem Gefühl, für einen kurzen Moment Teil der Geschichte zu sein. Herrlich…

    Da uns der Trubel mit den anderen Touristen und den Kamelführern und Sovenirverkäufern zu viel wurde, beschlossen wir uns kurzer Hand, die Grabmäler der Prinzen und Prinzessinnen neben der großen Pyramide anzusehen. Unglaublich, gerade waren noch fast 30 Leute um einen herum, die quatschten, wie blöde Fotos machten in den bescheuertsten Posen, und im nächsten Moment steht man zwischen Mauern, mit wunderbaren Bildern und Statuen. Knapp eine halbe Stunde streiften wir durch die Anlage und fühlten uns ein wenig wie Archäologen, die diese Grabmäler durch einen Zufall entdeckten. Gut, man durfte auch hier nicht so genau hinsehen, denn wie überall waren auch hier überall kleine Müllberge, gerade dort wo Gittertüren Eingänge versperren sollten, häuften sie sich. Auch die Schmierereien von irgendwelchen Schwachmaten, die sich unbedingt auf einer Statue oder auf einer Mauer mit Hieroglyphen verewigen mussten waren auch hier präsent, aber so sind die Menschen nun mal. Ich fand es einfach nur traurig zu sehen, wie solche unglaublichen Bauwerke, die so eine lange Zeit überdauert haben, so mutwillig beschmiert und manchmal auch zerstört wurden. Aber ich habe die schönen Momente eingefangen und werde mich an jeden einzelnen immer wieder gerne erinnern.

    Dann war auch schon wieder die Zeit vorbei und wir mussten zurück zum Bus um uns auf den Weg zu den anderen Pyramiden zu machen, an denen wir aber nur vorbei fuhren um zu einem Aussichtspunkt zu kommen, der wieder überfüllt war mit Kamelführern und Sovenirverkäufern. Ich wäre lieber noch ein bisschen bei den anderen Pyramiden geblieben, denn auf ein Foto, auf dem ich die Pyramiden mit der Fingerspitze berühre…zu kotzen. Tausende Menschen, denen nichts Besseres einfällt, als so ein blödes Motiv, aber jedem das seine. Nach 5 Minuten ging es dann wieder weiter, diesmal zur Sphinx.

    Sie ist so schön, oder es, oder was auch immer sie sein soll. So anmutig und doch verletzlich. Leider konnten wir sie ja nur aus der Ferne bewundern, einmal um die Flanke wandern und das war es dann auch schon. Eine unheimliche Begegnung hatten wir dann auch noch, als sich plötzlich ein seltsames Pärchen zu unserer Reisegruppe gesellte. Es war ein bisschen wie in einem schlechten Film, in denen Touristen von einem seltsam aussehenden Paar in die Luft gesprengt wurden, aber genauso Sie war tief verschleiert und zwar richtig, nicht nur das sie eine Burka trug, nein zusätzlich noch einen Schleier und Handschuhe, er hatte einen Bart wie aus dem Bilderbuch und redete Pausenlos auf sie ein und zeigte dann immer auf uns. Sehr unangenehm, denn einige von uns sahen sich schon überall verteilt auf der Sphinx liegen. Doch unser Begleitschutz leistete hier ganze Arbeit, denn kurzerhand wurden die beiden freundlich aber bestimmt, mit einem dezenten Griff an den Waffenhalfter von unserer Gruppe weggedrängt und dann vom Gelände verwiesen. Gruselig, aber unser Reiseführer hatte nach diesem Vorfall auch ein ungutes Gefühl und so machten wir uns dann wieder zurück zum Schiff.

    Nach dem üblichen Mittagessen machten wir uns daran schon einmal die Koffer zu packen, damit wir den Abend noch richtig genießen konnten. Am späten Nachmittag ging es dann zum ägyptischen Museum, darauf habe ich mich auch schon sehr gefreut.

    Ich hatte mir natürlich vor der Reise alles im Internet schon einmal angesehen, das hätte ich wohl besser lassen sollen. Nun ja, wir kamen nach einer halben Stunde dort an und mussten erst einmal auf unsere Kopfhörer warten, damit wir unseren Reiseführer in dem Trubel der uns dort erwarten sollte überhaupt verstehen konnten, doch dann ging es endlich los. Von außen ist das Museum eine echte Augenweide, nun es hat ja auch schon so einige Jährchen auf dem Puckel und hat auch ein paar Beschädigungen beim arabischen Frühling ab bekommen, doch als wir dann das Museum betreten haben, bin ich fast aus den Latschen gekippt. Gut, dachte ich andere Länder andere Sitten, doch je länger unsere Besichtigung dauerte, desto saurer wurde ich. Überall standen ein Haufen Schaukästen, alles völlig Chaotisch, streckenweise waren die Schaukästen so derart dreckig, dass man die Artefakte darin gar nicht erkennen konnte. In einigen Vitrinen waren nur leere Stellen, und die Beschriftungen fehlten auch teilweise. Unser Reiseleiter gab sich auch wirklich die größte Mühe uns alles ein bisschen schmackhafter zu machen, doch das gelang ihm nach 10 Minuten nicht mehr wirklich. Ich hätte mich gerne für ein paar Wochen darin einschließen lassen, um zu putzen und ein wenig Ordnung rein zu bringen. Klingt wahrscheinlich typisch Deutsch, aber in diesem Fall wohl eher nicht, denn ich konnte einfach nicht verstehen, wie man solche Schätze einfach so lieblos und völlig gleichgültig Behandeln kann. Gut ein riesiges Museum bedeutet auch viel Arbeit, aber die Leute, die den ganzen Laden da bewacht haben, taten ja auch nur so und hatten in Wirklichkeit nichts zu tun, denn wie bei fast allen Sehenswürdigkeiten funktionierten die Überwachungsgeräte nicht oder sie waren einfach nicht an. Das ist Geschichte pur und kein Kinderspielplatz, wo man seine Kinder auf Statuen herumklettern lässt, die über tausend Jahre alt sind. Die Artefakte waren alle auch super schön, doch wenn man schon Geld für so was bezahlt, dann kann man wenigstens erwarten, dass man die Stücke auch sehen kann die so auf manchen Internetseiten angepriesen wurden. Nachdem wir uns dann noch die Maske des Tut angesehen hatten und noch eine Schatzkammer, trafen wir uns wieder mit den anderen draußen im Garten, um noch einmal einen Blick auf Kairo zu werfen.

    Wie gesagt, eine riesige Stadt, mit echt schönen Ecken, aber absolut nicht meins. Ein wenig war ich schon enttäuscht, doch man kann nicht alles haben und die Sachen die wir so zu sehen bekamen, waren bei weitem mehr als ich mir es je vorgestellt hatte. Nach der Museumstour ging es dann quer über den Tahir Platz zum alt-islamischen Viertel wo wir dann den Khan-el-Khalili Basar besuchten. Dort war es wuselig, und echt interessant, Wir zogen in kleinen Gruppen durch die kleinen Gassen und sahen uns die angebotenen Waren an. Es gab die üblichen Schals, Figuren und allerlei Kram, doch die Atmosphäre war echt nett. Viel zu schnell war dann aber auch dieser Besuch vorbei und es ging zurück zum Schiff zu unserem letzten Abendessen. Am nächsten Morgen ging es dann auch gleich wieder zum Flughafen, wo wir uns dann von den Mitreisenden, mit denen wir uns in den zwei Wochen angefreundet hatten verabschiedeten. Der Rest war dann schon wieder fast Routine. Das war sie dann also, die Reise nach Ägypten. Was soll ich sagen, wenn man so ein Geschichtsfreak ist wie ich und mein Freund, dann lohnt es sich auf jeden Fall, denn zu sehen bekommt man dort eine ganze Menge. Die Fahrt auf dem Nil war auch super Interessant, weil man immer wieder neue Dinge entdecken konnte. Auch die Menschen waren sehr freundlich und nett. Was ich befremdlich fand, war das ganze Militäraufgebot, das uns ständig begleitete und überall präsent war. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so viele Waffen gesehen. Gut die Sicherheit geht vor, doch mancher Orts fand ich es einfach nur übertrieben. Auch dieses ewige Spiel der Beamten, natürlich alles Männer, die sich immer gegenseitig zeigen mussten, wer denn nun mehr zu sagen und mehr zu bestimmen hatte, fand ich echt nur albern. Wenn man irgendwo fast zwei Stunden warten muss nur damit sich ein kleiner Provinz Beamter ein bisschen aufspielen konnte echt albern. Der Müll, nun gut, daran gewöhnt man sich nach einiger Zeit, aber schön ist es nicht. Wenn man in der Hinsicht ein wenig zart besaitet ist, für den ist Ägypten keine gute Wahl. Der Tourismus dort ist nach dem Anschlag und dem arabischen Frühling fast zum Erliegen gekommen und die Menschen, die von dem Tourismus leben, sind echt arm dran, aber da sich die Regierung dort um wirklich nichts kümmert und sich die Zustände dort in absehbarer Zeit auch nicht ändern werden, sehe ich schwarz für Ägypten und die ganzen Sehenswürdigkeiten. Aber trotz alledem war die Reise für uns ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Und ich habe endlich die Pyramiden gesehen, von denen ich schon seit meiner Kindheit geschwärmt habe.

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  • Kleine Reiseberichte

    Ägypten-das Land der Pharaonen…8 Memphis/Kairo

    Ägypten-das Land der Pharaonen…8

    ein kleiner Reisebericht

    Abends kamen wir dann schließlich in Kairo an. Es war unglaublich, die vielen Lichter, der Straßenlärm und überall waren Menschen unterwegs. Auch wenn Kairo bedeutete, dass die Reise nun bald zu Ende sein würde, freute ich mich doch schon so sehr auf die Sphinx und auf die Pyramiden.

    Am nächsten Morgen ging es aber zuerst einmal zu den Pyramiden von Dashur, nach Memphis und Sakkara. Also Pyramiden sind ja echt spektakuläre Steinhaufen, ich kann es immer noch nicht glauben, dass sie die Zeit und auch so manchen groben eingriffen der Menschen standgehalten haben. Gut für uns, denn dann kann man sie sich in Ruhe anschauen. Und sie sind echt sehenswert, ja sogar die, die gar nicht so wirklich Aussehen wie Pyramiden, weil sie einen Knick haben, wie die in Dashur.

    Von dort aus ging es dann wieder weiter nach Memphis, hier haben wir zum ersten Mal das Pech gehabt, das ein Reisebus voller Chinesischer Touristen die gleiche Idee hatten wie wir. Also so was muß man echt gesehen haben, gut, ich verstehe ja, das sie nicht viel Urlaub haben und dann den, den sie haben voll und ganz auskosten wollen, aber sie sind echt gnadenlos wenn sie etwas sehen wollen, da wird geschubst, gedrängelt und Fotos von echt allem und jedem gemacht. Ob man will oder nicht, man ist drauf. Nun ja, aber es gelang uns trotzdem uns die wunderschöne Statue von Ramses dem II anzusehen. Sie ist echt riesig und sie beeindruckt durch ihre unglaubliche Detailtreue. Die Gesichtszüge und die Ausarbeitung der Kleidung ist eine echte Augenweide. Das restliche Gelände um das Museum in der die Statue liegt, ist nicht so prickelnd, auf jeden Fall dort wo wir uns umsehen konnten.

    Und schon ging es auch wieder weiter, nach Sakkara. Sakkara fand ich sehr schön, denn die Pyramide sah echt mitgenommen aus, mit dem Holzgerüst, das man um sie herum gebaut hat. Dadurch wirkte sie so zerbrechlich, aber eben einfach nur schön. Die ganzen Einzelheiten, die unser Reiseleiter erzählt hat, weiß ich nicht mehr, aber es war einfach ein besonderer Ort. In die Pyramide konnten wir natürlich nicht, dafür waren wir aber in der Unas-Pyramide, die war echt schlicht, aber wirklich schön. Obwohl ich ja bei dem Namen schon wieder an Stargate denken musste…einem Una wäre ich in dieser Pyramide bestimmt nicht gerne begegnetJ. Anschließend haben wir uns dann noch die Mastaba des Ti angesehen. Sie war dank ihrer schönen Bemalung und der ganzen Reliefs ein echtes Erlebnis. Auf dem Rückweg kamen wir dann wieder an dem Imhotep Museum vorbei, ein fürchterlich hässliches Ding. Echt Schade, wenn man bedenkt was für ein grandioser Baumeister er war. Und auch die Bedeutung seines Namens finde ich so schön “der in Frieden kommt”, sehr passend, den Frieden hat er ja gebracht…den verstorbenen auf jeden Fall. Nun ging es wieder zurück zum Schiff, für ein kurzes Mittagessen.

    Nach einer kleinen Pause ging es dann wieder los, zur Zitadelle von Salah al Din, mitten in Kairo. Die Fahrt durch Kairo war ein echtes Abenteuer, wie schon gesagt Auto fahren geht mal gar nicht da, und dieser Lärm unglaublich. Unser Reiseleiter meinte, das viele Ägypter gerne in Kairo wohnen würden, doch ich glaube er wollte uns da ein bisschen auf den Arm nehmen, denn außer wenn man muss, würde ich da nicht mal wohnen wollen, wenn es die letzte Stadt auf diesem Planeten wäre. Kurz gesagt, Kairo ist die hässlichste, riesigste und dreckigste Stadt, die ich je gesehen habe. Als wir dort nachts ankamen, war sie ja noch ganz nett anzusehen, doch im Tageslicht, echt gruselig. Es gibt dort bestimmt auch schöne Ecken, aber die haben wir nicht gesehen. Die Zitadelle war ganz nett, auch wenn sie aus lauter geklauten Steinen gebaut wurde, nämlich denen von den Pyramiden. Dann kam das Highlight, die Alabaster Moschee, die fand ich wirklich schön, vor allem den Innenhof und den Gebetsraum. Wir hatten auch das Glück, das gerade als wir da waren zum Gebet gerufen wurde. Die Akustik in der Moschee war echt bombastisch, und die Stimme des Vorbeters halte nur so um uns herum. Der riesige Leuchter war auch schön, obwohl auch hier mal ein paar neue Schirme und Lampen nicht schlecht gewesen wären. Nun ja, man kann nicht alles haben. Es war trotzdem ein gelungener Nachmittag. Am Abend haben wir uns dann die Ton & Lichtshow an den Pyramiden gegönnt. Ein nicht ganz billiger Spaß, aber so oft kommt man ja nicht nach Ägypten. Sobald es dunkel wurde, fuhren wir mit noch 5 weiteren Mitreisenden dann zu den Pyramiden. Die Fahrt dorthin werde ich auch nicht so schnell vergessen, denn wir saßen diesmal in einem kleinen Taxi Bus und waren sozusagen ganz nah und mitten drin im Straßengetümmel. Ich habe nach 10 Minuten nicht mehr aus dem Fenster gesehen, denn irgendwann hatte ich die Nase voll von den beinahe Kollisionen, dem Müll und den toten Tieren, die wirklich überall herumlagen. Endlich an den Pyramiden angekommen, war das aber schnell alles vergessen, den dieser Anblick war einfach zu überwältigend. Ich hätte nie gedacht, dass die Pyramiden so nah an der Stadt liegen würden, doch wir waren mitten in einem Stadtteil von Kairo und vor uns ragten die Pyramiden aus dem halbdunkeln auf. Wir bekamen unsere Plätze zugewiesen und warteten dann auf unsere Kopfhörer, damit wir das Spektakel auch in deutscher Sprache genießen konnten. Nach einer halben Stunde warten ging es dann endlich los. Die Atmosphäre war unglaublich, die Musik und die Lasershow waren toll, auch wenn man sofort gemerkt hat, dass nicht alles Funktionierte, aber das war egal, denn es hat trotzdem alles gepasst. Ich beschloss jedoch nach 10 Minuten die Kopfhörer beiseite zu legen um die englische Stimme genießen zu können. Mein Englisch reichte aber auch so aus, um alles gut zu verstehen. Als die Sphinx dann ihren traurige Geschichte erzählte kullerten mir sogar ein paar Tränchen die Wangen herunter, es war einfach zu schön. Zur absoluten Krönung kam dann noch eine Sternschnuppe hinzu, die direkt ihre Bahn über die Pyramide zog.

    Viel zu schnell war dann alles vorbei und wir stiegen wieder in unser Taxi des Grauens. Dort bekamen wir dann einige Büchlein, die uns der Fahrer anbot. Als wir die Titel lasen gab es fast eine kleine Rebellion, denn einer der Titel war; die Frau im Islam. Ja genau, keine gute Idee, denn wir waren ja fast nur Frauen. Nun ja, da wir alle gut erzogen wurden und die Büchlein umsonst waren, bedankten wir uns höflich und schluckten alle aufkommenden Proteste auf sich beruhen. Das Trinkgeld konnte der Fahrer dann aber auf jeden Fall vergessen, da verging ihm dann schnell das blöde Grinsen. Nach einem schön ruhigen Abendessen genossen wir dann noch auf dem Sonnendeck mit ein paar netten Mitreisenden den verbleibenden Abend und freuten uns schon auf den nächsten Tag und die Pyramiden.

    ©Rabenkram