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Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
 Antoine de Saint-Exupery

Ein Zitat aus meinem Lieblingsbuch „Der kleine Prinz“

Mit Worten kann man Welten erschaffen, die Fantasie anregen, aufregen aber das wichtigste, sie eröffnen uns ein Universum an Möglichkeiten.

Hier findet ihr alles, was mit dem Schreiben zu tun hat. Von aktuellen Dingen, die mich gerade so beschäftigen bis hin zu Gedichten und Geschichten, die ich vor sehr langer Zeit geschrieben habe.

Da ist alles dabei, Grusel, Herz-Schmerz und vieles mehr. Manche richtig gut und andere…aber das überlasse ich euch.

Das leere Buch...

Das leere Buch…

Bücher. Die, wie wir sie kennen, sind ja meist mit jeder Menge Buchstaben, Worten, Sätzen und dergleichen angefüllt, die Geschichten erzählen.

Nicht so dieses Buch, denn es ist völlig leer.

Jede Seite, egal welche man auch aufschlägt, ist einfach nur ein weißes leeres Blatt Papier, mehr nicht.

Nun, wird so mancher Denken, was will man denn mit einem leeren Buch, in dem nichts weiter zu finden ist als leere weiße Seiten?

Doch, es ist nicht einfach nur ein leeres Buch mit leeren Seiten. Nein, keinesfalls.

Denn es ist ein ganz besonders Buch. Das zwar, wie ein völlig normales Buch aussieht, doch das ist es nicht.

Wer dieses Buch in den Händen hält, der sollte sich freuen, denn dieses Buch ist das letzte seiner Art und auch wenn es neu Aussehen mag, so ist es doch schon viele Hundert Jahre alt.

Darum ist es auch eine besondere Ehre, es in den Händen zu halten, auch wenn es für manche Menschen leider einfach nur ein leeres Buch bleiben wird.

Früher in den alten Zeiten, nannte man diese Menschen, die diese Gabe hatten, einfach nur Scripts. Sie schrieben alles auf, wirklich alles, was sie sahen und um sie herum geschah. Doch leider wurden seit sehr langer Zeit keine Scripts mehr geboren.

Nun könnte man sagen, es wäre ja nicht schlimm, denn es gibt ja genug andere Bücher und andere Menschen, die diese schreiben. Doch das wäre nur so, wenn wir uns auf „unserer Welt“ befinden würden und in „unserer Zeit“. Doch dieses Buch, stammt von einem anderen Planeten, in einem anderen Sonnensystem.

Dieser Planet nannte sich Libris, dort lebten zwar auch Menschen, doch sie waren ganz anders als wir, denn sie sprachen nicht miteinander. Alles in dieser Welt drehte sich um Bücher und Zettel, da sie ja nicht miteinander sprachen. Sie schrieben alles auf, da sie ja nicht miteinander sprachen.

Wieder werden viele nun sagen, was für eine komische Welt, auf der die Menschen nicht miteinander reden. Doch für die Libri ist es nichts Ungewöhnliches, denn sie kennen es ja nicht anders.

Nun gut, um auf das leere Buch zurückzukommen.

Da nun schon lange keine Scripts mehr geboren wurden, die alles aufschrieben, waren die Libris ein wenig ungehalten, da es keine neuen Bücher mehr gab und sie die, die sie hatten schon kannten. Darum ist, dieses besondere Buch auch in Vergessenheit geraten, da es keinen mehr gab, der es hätte mit neuem Wissen und Geschichten füllen können.

Bis. Ja…bis gerade eben.

Da steht doch plötzlich der kleine Bra und hält erstaunt das leere Buch in der Hand. Er betrachtet es von allen Seiten, schlägt es auf und darauf auch gleich wieder zu, weil er keinerlei Buchstaben darin entdecken kann. Doch wie Kinder nun mal sind…da unterscheiden sie sich nicht von unseren Kindern, sie sind neugierig.

Also schlägt er das Buch noch einmal auf und sieht plötzlich auf der ersten Seite den Satz stehen;

„Was ich nicht sprechen kann, verstehe ich nicht!“.

Das konnte Bra nun überhaupt nicht verstehen und ging mit dem Buch zu Dro, dem Buchwächter. Bra zeigte auf die erste Seite und sah wie Dro den Satz ebenfalls las und ihn dann ratlos ansah. Er nahm den Zettler, so nannten die Libris ihre Blöcke, die sie überall dabeihatten und mit denen sie sich verständigten und schrieb das Wort „Sprechen???“.

Bra und Dro sahen sich fragend an, was war das für ein komisches Wort „Sprechen?“, das hatten sie noch nie gelesen.

Doch stimmte das auch wirklich?

Während die beiden da so standen und sich ziemlich ratlos ansagen, waren da in dem Buch auf einmal weitere Seiten, angefüllt mit weiteren Wörtern, die wiederum weitere Sätze bildeten. Bra nahm das Buch erneut und las sie Wort für Wort. Dro tat es ihm gleich und las.

„Vor langer Zeit, als die Libri noch miteinander Sprachen, da gerieten die zwei größten und mächtigsten Familien in Streit darüber, ob es sinnvoller wäre, miteinander zu sprechen, um Geschichten auszutauschen, oder ob es nicht einfacher wäre, alles in Büchern aufzuschreiben, damit man es einfach nur nachzulesen brauchte.

Über diesen Streit gerieten die diese beiden Familien und das restliche Volk der Libris so in Rage, dass sie es wirklich nicht mehr taten, sie sprachen einfach nicht mehr miteinander.

Von diesem Zeitpunkt an, überließen die Libris das Schreiben der Bücher den Scripts.

Bald darauf, so stand es in dem nun nicht mehr leeren Buch, hatten es die Libris doch wirklich vergessen, dass sie jemals Sprechen konnten.

Doch zum Glück gab es das einen Libri, den es sehr wütend gemacht hatte, dass die Libri so dumm waren und mit dem Sprechen aufhörten.

Daher hatte er sich entschlossen, ein Buch darüber zu schreiben, wie man es lernen kann, das Sprechen und wie es dazu kam, dass die Libris sich dazu entschlossen haben nicht mehr miteinander zu sprechen.

Wieder sahen sich Bra und Dro an und Bra schrieb auf seinen Zettler; „Wo ist das Buch?“.

Dro der wirklich einer der ältesten Libri war, überlegte. Doch alles überlegen half ihm nicht, er hatte schon so viele Bücher gelesen, doch an dieses hätte er sich doch bestimmt erinnert.

Wie es in solchen Geschichten nun mal ist, da alles überlegen nicht half, vertieften sich die beiden wieder in das Buch. Und mit jeder neuen Seite, erschienen neue Wörter, die wiederum neue Sätze bildeten und das Buch begann sich immer mehr zu füllen.

Sie konnten gar nicht mehr aufhören und mit jeder neuen Seite, die sie lasen, erhellten sich ihre Gesichter und sie lächelten sich an.

Als sie nun zu der letzten Seite des Buches kamen, stand da wieder so ein komischer Satz;

„Lesen sie nun den Titel dieses Buches!“.

Sie schlossen das Buch und begannen den Titel, der das plötzlich stand zu lesen. Aber nein, sie lasen ihn nicht nur, sie sprachen jeden einzelnen Buchstaben laut aus, dann formten sie daraus die Worte und sprachen den Titel aus;

„Jenseits der Stille – wie die Libri lernten zu sprechen…“

Also hatte das nun nicht mehr leere Buch seine Aufgabe erfüllt.

Es hatte den letzten Libri gefunden, der die Gabe besaß, das leere Buch mit neuen Worten zu füllen.

Bra und Dro verhalfen so den Libri dazu, dass sie wieder lernten miteinander zu sprechen, aber das ist eine andere Geschichte, um erzählt zu werden oder aber auch um ein neues noch leeres Buch zu füllen…

Anke

Freundschaften kommen & gehen...

Ab einem bestimmten alter da kommt man an den Punkt, wo man einfach merkt, welche Menschen für einen wichtig sind und welche nicht.

Komischerweise hat Corona da etwas dazu beigetragen zu erkennen, welche zu den letzteren gehören. Man lernt viel über Menschen in extremen Situationen. Leider haben so einige schon gezeigt, dass es Arschlöcher sind. Sorry, wenn ich diesen harten Ausdruck benutze, aber es ist so.

Das Leben ist echt zu kurz, um sich mit Menschen zu umgeben, die falsch sind, dich ausnutzen oder nur aus Berechnung mit einem befreundet sind. Corona hat das deutlich gezeigt.

Ich für meinen Teil kann auf Menschen verzichten, die nur der Herde folgen, weil sie ja angeblich so cool ist. Das dumme an einer Herde ist nur…, dass irgendwann alle gleich sind, und wie langweilig ist denn das bitte schön.

Ein bunt gemischter Haufen aus verrückten ist mir lieber als ein paar coole, die glauben sie sind der Mittelpunkt der Welt. Nö, es ist so viel spannender, Leute zu treffen…vor allem neue, neue Freundschaften zu schließen, ohne einen Gedanken zu verschwenden, ob sie einem später mal nützlich sein könnten.

Wie gesagt, Freundschaften kommen und gehen, die die einem wichtig sind bleiben, und am schönsten sind die, die über Jahre entstehen, weil diese ein Leben lang halten. Daher ist es einfach die gehen zu lassen, die einem ein komisches Gefühl in der Magengegend machen.

Also weg mit dem was einem nicht gut tut…

Corona nichts hat sich geändert...

Es kam, wie es kommen musste, wir haben nun den 2. Lockdown. Egal wie man es nun nennen mag, es ist nun mal so. Was soll ich sagen, da ich viel unter Menschen komme, beim Einkaufen oder Arztterminen, kann ich nur sagen…und sorry so ist es, manche Menschen sind einfach völlige Vollidioten. Alluhutträger und sonstige komische Gestalten, klar, kann ich verstehen, dass denen ein paar Gehirnzellen fehlen. Aber der normale Mensch muss doch einfach verstehen, dass eine Maske zu tragen wohl wirklich das kleinere Übel ist, oder Abstand zu halten oder sich einfach mal öfter die Hände zu waschen. Liebe Leute, was ist daran so schwer? Eigentlich bin ich ein friedlicher Mensch, aber wenn jemand keinen Abstand hält, die Maske abnimmt, weil das Handy klingelt oder sich einfach weigert eine Maske aufzusetzen, weil er ja nur mal eben schnell was einkaufen will, dann muss er damit rechnen, einen gewaltigen Anschiss zu kriegen. Ich war es irgendwann Leid, die Leute höflich darauf hinzuweisen, Abstand zu halten, Maskendiskussionen und dergleichen. Was ist eigentlich mit allen los? Wie soll das erst aussehen, wenn es mal wieder Krieg gibt oder schlimmeres, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Klar gibt es Leute, die sich an alles halten, andere versuchen zu unterstützen, das Machen wir auch. Ich bin allen unendlich dankbar, die sich aufopfern für die die es erwischt hat. Aber auf der anderen Seite überwiegt einfach die Wut auf diese Vollspacken, die Partys feiern, auf Großdemos gehen und munter andere Leute anstecken, weil sie ja offensichtlich einen „magischen Schutzschild“ haben. Wir dumm seid ihr denn bitte schön! Nein, Corona macht keinen Bogen um euch, es erwischt euch genau wie all die anderen… Traurig aber war, es wäre schön, wenn wir etwas aus dieser Krise lernen würden, aber ich sehe da echt schwarz…dazu sind wir einfach zu sehr Mensch.

Corona...die Anfänge

Da gibt es dann auch noch Corona. Nun, was soll ich sagen, selten so viele Idioten gesehen. Idioten, die sich beim Einkaufen verhalten, wie die aller Letzen Prolls, Lebensmittel und Toilettenpapier horten. Mir hat sogar einer das Klopapier aus dem Einkaufswagen mopsen wollen…zum Kotzen. Klar, es gibt immer wieder einige, die voll aus dem Rahmen fallen, doch seit der Corona Krise zeigt sich ganz deutlich wie schlecht so manche Menschen sind. Sie nehmen auf niemanden Rücksicht, halten sich an keine Abstandsregeln und werden noch frech, wenn man sie höflich darauf hinweist, wie Beschissen ihr Verhalten doch ist. Aber so ist das Leben…habe ich gehört. Oh ja, so ist das Leben, denn es rächt sich alles. Wer sich so scheiße seinen Mitmenschen gegenüber benimmt, der braucht sich nicht wundern, wenn er das irgendwann mal zurückbekommt. Aber es gab ja nicht nur schlechtes, es hat sich auch gezeigt, dass so manche Menschen echt kreative Ideen hatten, um ihren Mitmenschen das Leben ein bisschen leichter zu machen. Sei es, dass sie Masken genäht haben, einkaufen gegangen sind oder einfach nur Werbung für ihren Lieblings Italiener gemacht haben…alles echt nett. Das macht mir so ein bisschen Hoffnung, falls es irgendwann mal eine richtige Krise geben sollte, diese Menschen mal was zu sagen haben…und nicht die Arschlöcher in ihren Bonzen Karren, mit ihrem nach mir die Sintflut Verhalten. Das bringt nämlich keinen weiter. Also in diesem Sinne, seid nett zueinander, denn vielleicht ist es irgendwann mal nötig, zusammen etwas erreichen zu müssen. Da brauchen wir Menschen, die mitdenken und nicht nur an sich…