Alte Werke

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Alte Werke…

Das erklärt sich wohl schon von selbst, denn alte Werke sind all die Bilder, die ich noch im alten Stil gemalt habe. Ganz früher waren die Bilder etwas bunter und auch noch nicht so detailliert wie ich sie heute male, aber ich lerne ja immer bei jedem Bild dazu…was ich noch nicht kann, probiere ich dann eben so lange, bis ich es kann.

Dies und das...

Dies und das...

Das habe ich in der Zwischenzeit gelernt, denn immer nur den einen Stil zu verfolgen, nimmt einem die Chance herauszufinden, ob man etwas anderes nicht viel besser kann.

Das habe ich getan und festgestellt, dass ich durchaus auch andere Dinge außer Heile Welt Motive oder Fantasy Sachen malen kann.

Was ich nun aber abschließend sagen kann ist, dass Farbe absolut nicht meins ist. Ich mag es nicht bunt, schwarz-weiß ist für mich viel ausdrucksvoller und Intensiver. Natürlich male ich zwischendurch auch mal Farbige Sachen, doch wenn sie fertig sind, dann mag ich sie nicht mehr sehen.

Skizzenbücher habe ich auch einige, aber da ist nicht viel drin, denn warum erst eine Skizze machen, wenn ich doch auch gleich loslegen kann. Da bin ich wohl ein bisschen anders als andere Kinder ?.

Hier seht ihr mal so einige dieser „Versuche“…

 

Amerikanische Oldtimer...

Ich gestehe, ich liebe amerikanische Oldtimer. Bei diesen verchromten Schönheiten bekomme ich immer „Pipi“ in den Augen. Sie sind Kunstwerke auf vier Rädern, nicht so wie die heutigen Karren, die alle gleich aussehen.

Was soll ich sagen, diese Leidenschaft habe ich wohl von meinem Opa zu verdanken. Der hatte auch immer ein Auge für schöne Autos und Motorräder.

2007 hatte ich das Glück auf das größte amerikanische Oldtimer Treffen, dem Big Power Meet in Schweden mitgenommen zu werden. Auch wenn ich nur mitgenommen wurde, um den Chevy Van eines Freundes zu fahren, damit die Herrschaften sich die Kante geben konnten…aber egal. Es hat so viel Spaß gemacht, mit all den verrückten über ihre Autos zu quatschen und ihre Leidenschaft für diese Autos zu spüren.

Das schönste war aber, dass ich das Glück einige der Schönheiten fahren zu dürfen…ich brauche nur dran denken, dann schlägt mein Herz schon wieder wie blöd.

Dieses Event hat mich so tief beeindruckt, dass ich meine Art zu malen völlig über den Haufen geworfen habe und alles auf Anfang gestellt habe. Was vorher bunt war, wurde jetzt einfach weiß auf schwarzem Grund.

Ich hatte nach dieser Reise ganz viele Momente und Bilder im Kopf, die ich unbedingt auf Leinwand bringen musste, aber eben nicht in Farbe. Das hätte nicht gepasst.

Mit diesem Bild hat es angefangen. Ich wollte das Gefühlt festhalten, das ich hatte bei diesem Anblick.

 

An diesem Tag war Hölle heiß, und eine der um diese Uhrzeit übliche Kolonne zog ihre Runden über das Gelände. Die Jungs im Vordergrund hatten schon den einen oder anderen über den Durst getrunken und trällerten irgendwas Schwedisches vor sich hin. Der Wind wehte und trug die verschiedensten Melodien aus den Autos zu uns…herrlich.

Diesem Bild folgten noch eine Reihe andere, aber dieses Liebe ich am meisten.

 

 

 

 

Die Anfänge...

Meine Leidenschaft zu malen hat schon sehr früh angefangen…da konnte ich noch nicht mal richtig laufen, aber sobald ich einen Bleistift oder Kugelschreiber in die Finger bekam, musste ich etwas anmalen. Egal ob es ein Buch, Tapete oder eine Wand war.

Über die Jahre probierte ich dann alles Mögliche aus, die Schulzeit war da nicht sehr hilfreich, da meine „Kunstlehrerin“ fand, dass Bäume grün sein mussten und nicht blau…mehr brauche ich da wohl nicht mehr sagen.

Egal, ich hatte eine sehr bunte Phase, Fantasy und Fabelwesen, Plattencover und vieles mehr. Dabei habe ich auf alles gemalt, was mir Bemalens Wert schien. Schränke, Orgelpfeifen, Autos und sogar mal einen Motorradhelm. Eine Zeit lang bevorzugte ich Schrankrückwände, die haben aber leider ziemlich schnell sämtliche Pinsel in ihre Bestandteile zerlegt. Hier seht ihr einige dieser Bilder. Da ich früher keine Kamera hatte und auch ziemlich spät ein Handy, das Fotos machen konnte, sind es leider nicht sehr viele.