10.tes Ural Europatreffen auf der Burg Piberstein 

Kaum hat es begonnen, da ist es auch schon wieder vorbei, das 10.te Ural Europatreffen. Diesmal mit etwas mehr Glück, was das Wetter betraf. Wir hatten das Glück, schon am Donnerstag früh unser Quartier zu beziehen und konnten uns so noch ein wenig die Gegend anschauen. Da wir ja schon des öfteren im Mühlviertel sind…doch meist eher im Winter, ist es umso schöner, das wir nun noch zwei ganze Wochen Zeit haben uns alles anzusehen. 

Nachdem wir noch einen kleinen Abstecher zur Burgruine Waxenberg gemacht hatten, schauten wir natürlich auch zur Piberstein, ob denn schon ein paar Gespann Fahrer eingetrudelt waren. Es waren nicht viele, aber einige Bekannte Gesichter waren dann doch dabei und so konnten wir uns prächtig unterhalten, bevor es dann wieder zurück in unsere ausgezeichnete Pension zurückging.

Freitag, der offizielle Anreisetag…nachdem wir morgens festgestellt hatten, das der Platz um die Burg noch relativ leer war, entschieden wir uns für einen kleinen Ausflug nach Bad Leonfelden zum Erlebnisweg Moorwald zu machen, den ich jedem nur wärmsten empfehlen kann. Ein wunderschönes Walderlebnis…natürlich mit einer kleinen Mooreinlage. Bei der extremen Wärme und der Motorradklamotten eine wahre Wohltat.

Anschließend, frisch gestärkt und dem Wetter angepasst, ging es dann später zurück zur Piberstein. Schnell lernten wir neue und alte Freunde kennen und stellten fest, wie schön es doch sein kann einfach mal Spaß zu haben, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen und dummes Zeug zu quatschen😉. Da nun mittlerweile schon ca. 50-70 Gespanne herumstanden, gab es eine Menge zu sehen und zu fachsimpeln. Aus allen Himmelsrichtungen sind sie angereist. Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Belgien, Tschechien und natürlich Österreich selbst.Ein gelungener Tag mit dem passenden Wetter.

Der Samstag…die große Außfahrt. Wie jedes Mal bei solchen Treffen ein wahres Abenteuer, denn mit so vielen Gespannen und Leuten unterwegs zu sein, erfordert eine gewisse Disziplin. Das funktioniert nicht immer, doch dieses Mal passte es perfekt. Ca. 80 Gespanne schlängelten sich durch die herrliche hügelige Landschaft, wie eine bunt knatternde Schlange. Großes Lob an alle Autofahrer, die geduldig warteten und uns alle durchließen, ohne Schimpfen. Die Strecke führte ein kleines Stück durch Tschechien und dann wieder zurück ins Mühlviertel, wo wir im Gasthaus Panyhof dann eine wahnsinnig gute Bretteljause bekamen. Respekt auch hier an das Team, 150 hungrige Gespann Fahren zu versorgen ist nicht einfach, aber es klappte alles wie am Schnürchen. Das Essen war einfach nur lecker, kaum war etwas leer, wurde es sofort wieder aufgefüllt und die Bedienung war immer zur Stelle und hat uns jeden Wunsch direkt erfüllt. Vollgefuttert ging es dann gemeinsam wieder zurück zur Piberstein, wo wir dann mit einem Bierchen und guter Gesellschaft das Treffen ausklingen lassen konnten. 

Die Bilder kommen später, da wir ja noch unterwegs sind...

 

Das diesjährige nun schon zum 45. Mal stattfindende Russentreffen führte uns dieses Jahr in das Idyllische Örtchen Blankenbach. Irgendwo im Nirgendwo, in einer wirklich schönen Gegend. Wie fast immer reisten wir schon etwas früher an, um uns die Gegend schon etwas anzusehen.

Unsere Zeltwiese war ein schön gelegener Acker, mit einer Grandiosen Aussicht auf das kleine Örtchen und die umliegenden Felder. Was will man mehr, eine schöne Gegend, ein Plätzchen zum Schlafen und einen Kühlcontainer mit reichlich Getränken.

Ein Plätzchen für unser Zelt war auch schnell gefunden und so konnten wir uns erst einmal den Platz anschauen und sehen, wer dieses Jahr alles so da war. Alte und neue Freunde begrüßen und einfach so hören, was es alles so Neues gab.

Nachdem der erste Tag noch schön sonnig begann, ging es dann doch eher durchwachsen weiter. Von stürmischen Böen bis starken Regen war alles dabei, das hielt uns aber nicht davon ab, mit unseren Freunden und den Rest der Truppe die Gegend zu erkunden und zahlreiche Touren zu unternehmen. Durch die perfekte Lage konnten wir die alten Bundesländer schnell erreichen und uns dort zahlreiche Sehenswürdigkeiten ansehen.

Und wie das leider immer so ist, ging diese Zeit auch wieder viel zu schnell vorbei…aber, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr an einem neuen Treffpunkt.

Österreich zu Ostern

Nachdem Corona und dem Mangel an Wintertreffen, hatten wir uns dazu entschlossen, Österreich auch mal zu einer anderen Jahreszeit als Winter und Sommer einen Besuch abzustatten. Gesagt getan, und nichts wie ab zum Iselsbergerhof.

Igor auf den Anhänger geladen und nichts wie ab in die Berge. Da der Urlaub im letzten August nicht   der Brüller war, wollten wir uns diese schöne Gegend nun mal in Ruhe ansehen und genießen. Nach einer entspannten Anfahrt und einem kurzen Nickerchen, haben wir dann auch gleich eine Ausfahrt gemacht und sind einfach nur so herumgefahren und hielten dort, wo es uns gefiel.

Nachdem wir uns von Alm zu Alm, Burgen, Nationalpark und Wasserfällen bis hin zum Großglockner durchgefahren hatten, stand eines fest, Ostern in Österreich ist genial, wenn man damit klarkommt, dass nicht alles offen hat. Und da wir ja nicht nur zum Motorrad fahren da waren, haben wir auch noch den einen oder anderen Spaziergang gemacht…passt. Dank des einen oder anderen Tipps von unseren guten Freunden vom Iselsbergerhof, verging die Zeit leider wieder viel zu schnell. Wir haben gespeist wie die Könige, geschlafen wie die Babys…also was will man mehr.

Anschließend, das gleich Spiel. Igor aufladen, und ab ins Mühlviertel zu unseren guten Freunden den Kriechbaumers. Das war die schrägste Anfahrt, die wir so hatten, mal abgesehen davon, dass die Strecke ganz schön weit war, hatten wir das verrückteste Wetter überhaupt. Bei 14 Grad Plus sind wir in Osttirol losgefahren und dazwischen hatten wir Regen, Schneegestöber und Temperaturen um die Minus 2 Grad. Angekommen sind wir dann auch wieder im Schneegestöber, das aber nicht lange anhielt.

Nach so langer Zeit, wegen Corona freuten wir uns dann um so mehr, unsere Freunde wiederzusehen, denen wir schon seit 10 Jahren die Treue halten. Nach einem Tag des süßen Nichtstuns und Katzen kraulen, ging es dann am nächsten Tag nach Krumau in Tschechien…der Weg dahin war zwar ein bisschen kalt, aber die Ausblicke und das Essen dort waren es wirklich wert ein bisschen zu frieren. Der nächste Tag galt dann dem Tanner Moor, diesmal haben wir den gesamten Moorwanderweg geschafft und das in Motorradklamotten. Ich kann nur jedem raten dort mal eine Runde zu drehen, denn es ist wirklich ein Kleinod. Franz von der Burg Prandegg haben wir natürlich dann auf dem Rückweg auch noch besucht. Es ist herrlich dort zu sitzen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und einfach das Leben, Leben sein zu lassen. Die restlichen zwei Tage haben wir dann liebe Freunde besucht, einen Kurztrip nach Linz, eine geführte Tour durch Waidhofen an der Ybbs…Dankeschön Moni. Und ein superlustiger Nachmittag mit leckem Essen, einfach genial…danke Jungs 😊.

Alles in allem ein absolut genialer und erholsamer Urlaub. Wir haben viel gesehen, gut gegessen, Freundschaften gepflegt, die uns sehr wichtig sind und Österreich in vollen Zügen genossen.

Das Allerbeste ist, das es Ende August wieder ins Mühlviertel geht, dann ein bisschen länger.

 

 

Gespann Treffen in der Villa Löwenherz März 2022

Besser hätten wir es dieses Jahr gar nicht kommen können. Sonnenschein, halbwegs nette Temperaturen und dann Gespann Treffen. Nach einer gemächlichen und völlig entspannten Anreise haben wir uns wie immer ein Stück Kuchen gegönnt und erst einmal entspannt geschaut, wer schon alles so da ist oder auch nicht.

Die Vorfreude ist immer riesig, nach so langer Zeit endlich mal wieder liebgewonnene Freunde zu treffen und mit ihnen zusammen ein schönes Hobby zu pflegen…das Gespann fahren. Da ist die Villa der perfekte Ort. Ein grandioses Team, das keine Wünsche offenlässt und einem immer das Gefühl gibt unter Freunden zu sein, was will man mehr. Trotz Corona waren es doch so einige, die sich trotz hoher Spritpreise aufgemacht haben.

Nachdem dann alle über den Freitag verteilt eingetrudelt sind, konnte das Wochenende nicht schöner sein. Da auch etliche neue Leute da waren, die man noch nicht so kannte, war es wieder ein Fest. Die unterschiedlichen Gespanne und deren Fahrer, was für eine herrlich verrückte Zeit, die leider immer viel zu schnell vorbei ist.

In zwei Gruppen aufgeteilt, ging es dann durch das schöne Weser Bergland. Es ist schon echt ein Erlebnis, mit fast 20 Gespannen durch die Gegend zu düsen. Bei herrlichstem Sonnenschein haben wir unser Mittagessen im freien genossen und uns den Bauch mit leckerer Suppe vollgeschlagen.

Nach einem kleinen Nachtisch sind wir dann wieder zurück zur Villa und haben den Tag in einer gemütlichen Runde ausklingen lassen. Neue und alte Freunde getroffen und das Leben so genommen, wie es kommt.

Strahlender Sonnenschein und jede Menge Matsch...

was will man mehr. Der Wetter Gott hat wohl ein gutes Wort für uns eingelegt, denn bis auf einen völlig schrägen Wolken Himmel gab es zwischendurch immer mal wieder Sonne und die Temperaturen konnten sich auch sehen lassen. Also perfekt für eine absolut gelungene Ausfahrt, die wieder...

Douglas ha eine neue Kiste…

Da die Bemalung nicht mehr so schön war, habe ich Douglas mal eine neue Kisten Bemalung zukommen lassen. Es bleibt bei Douglas Adams Motiven…klar, aber eben ein bisschen netter und etwas bunt. Ja ihr hört richtig ich habe ein bisschen Farbe benutzt. So als kleines Highlight. Aber seht selbst.